Sa, 16. Dezember 2017

Ärzte sind zufrieden

11.05.2011 17:52

Kleine Amelie nach Rottweiler-Attacke ansprechbar

Sie schaut klein und schwach aus in diesem großen Bett auf der Intensivstation, doch die vierjährige Amelie ist eine wahre Kämpferin. Nachdem sie ein Rottweiler angegriffen und ihr ein Stück Kopfhaut weggerissen hat, klappt die Aufwachphase des Mädchens gut. Die kleine Prinzessin hat schon mit Mama und Oma gesprochen.

Anna Reifberger (Bild, mit Foto von Amelie) und Michael Geier sind die Eltern der kleinen Amelie aus Wals-Siezenheim. Seit Mittwoch können sie wenigstens halbwegs durchatmen. Mama und Oma besuchten die Kleine und siehe da, sie öffnete die Augen und sprach sogar. "Sie ist noch ein wenig durcheinander, aber das wird schon. Sie ist wirklich eine Kämpferin", freuen sich die Eltern.

Sie lesen der schwer verletzten Kleinen jeden Wunsch von den Augen ab, haben ihr zum Beispiel eine Märchen-Kassette ans Krankenbett gebracht. "Das Wichtigste ist aber, dass wir einfach da sind und sie vertraute Menschen um sich hat", sagt Anna Reifberger.

Besitzer: Hund war gut abgerichtet
Nachdem der Rottweiler, der Amelie am Freitag angegriffen und ihr ein großes Stück Kopfhaut heruntergerissen hat, eingeschläfert wurde, wird sein Besitzer Manfred F. kritisiert. Er beteuert, dass "Avego" gut abgerichtet war (siehe Infobox), obwohl sich nun eine Hundetrainerin meldete und sagte, der Hund habe sie bereits im Jahr 2009 gebissen. Sie leide noch immer unter den Folgen der Attacke.

Amelie nützen die Beteuerungen, dass der Besitzer den Hund, der sie so brutal angegriffen hat, im Griff hatte, in ihrem Bettchen auf der Intensivstation des Landesspitals nichts. Am Freitag wird sich zeigen, wie gut der angenähte Hautlappen, der ihr vom Kopf gerissen wurde, wirklich verheilt.

von Melanie Hutter und Markus Tschepp (Kronen Zeitung) und krone.at

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