Mo, 23. Oktober 2017

600 Musiker am Werk

08.05.2011 15:24

„2. Festspiele der Blasmusik“ locken 20.000 Fans an

Die "2. Salzburger Festspiele der Blasmusik" haben an diesem Wochenende insgesamt rund 20.000 Besucher in die Salzburger Altstadt gelockt. 600 Musiker von 15 Kapellen aus Österreich, Bayern, Südtirol und England spielten auf, am Samstag und Sonntag gab es auf dem Residenzplatz 20 Stunden Live-Musik bei freiem Eintritt. Ein Höhepunkt des Konzertreigens war am Muttertag der Auftritt von Steven Mead, einem der weltbesten Euphoniumspieler, mit seinem Ensemble "Sound Inn Brass".

Organisator Wolfgang Weiss war mehr als zufrieden: "Es war ein toller Erfolg, der uns zeigt, dass in Salzburg neben all den klassischen Angeboten auch eine Veranstaltung dieser Art hervorragend angenommen wird. Wir veranstalten Festspiele für Jedermann und das bei kostenlosen Konzerten."

Unterschiedlichste Facetten der Blasmusik
Die Musikgruppen präsentierten bei strahlend schönem Wetter auf der 100 Quadratmeter großen Bühne die unterschiedlichsten Facetten der Blas- und Blechbläsermusik. Alphörner und volkstümliche Klänge beschallten die Altstadt ebenso wie Swing- und Blues-Rhythmen. Zu hören waren auch böhmische Walzer, Salettlmusik aus München und der "k. u. k."-Zapfenstreich.

Pro Minute 2,5 Liter Bier gezapft
Auch die Gastronomie erfreute sich regen Zuspruchs: Die Caterer verkauften 2.500 Grillhendln, 1.000 Steckerlfische und zapften pro Minute 2,5 Liter Bier. Weiss und Mitorganisator Martin Roseneder betonten in dem Zusammenhang, dass sie das Veranstaltungsbudget von 80.000 Euro ohne die Kooperationspartner Kaiser-Bier und Tourismus Salzburg nicht auf die Beine stellen hätten können, zumal die Blasmusik-Festspiele für die Besucher ja kostenlos sind.

Im nächsten Jahr soll das Festival noch ausgebaut werden. Geplant ist die Einbindung von Partnerstädten wie zum Beispiel Dresden. Geht es nach dem Wunsch des Intendanten Reinhold Wieser, dann werden bis zu 100 Musiker ein "reines Tuba-Konzert" um den Residenzbrunnen veranstalten: "Das hat es noch nie gegeben."

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