Do, 14. Dezember 2017

Bing auf BlackBerry

04.05.2011 09:31

Microsoft schmiedet Allianz mit Research in Motion

Microsoft schmiedet fleißig weiter Allianzen mit Handyherstellern: Nach Nokia hat der Softwarekonzern nun auch ein Abkommen mit dem kanadischen BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) geschlossen. Auf dessen Geräten sollen künftig standardmäßig Microsofts Kartendienst und die Suchmaschine Bing zum Einsatz kommen, wie Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Konferenz von RIM in Orlando mitteilte.

Die Microsoft-Suchmaschine Bing wird den Angaben zufolge eng in das Blackberry-Betriebssystem integriert - in den kommenden Smartphones ebenso wie im Tablet-Computer PlayBook. Von Bing sollen auch die Kartenanwendungen für die neuen Blackberrys stammen. Microsoft gab außerdem bekannt, künftig auch in die Entwicklung des BlackBerry-Betriebssystems investieren zu wollen. Konkrete Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Bing hat sich gegen den übermächtigen Konkurrenten Google bisher nicht entscheidend in Szene setzen können und beschert Microsoft seit etlichen Quartalen hohe Verluste. Von Partnerschaften wie der jetzt mit RIM geschlossenen Vereinbarung erhofft sich Microsoft eine Ausweitung seines Marktanteils in der Internet-Suche und damit eine Trendwende im Milliardengeschäft der Online-Werbung.

RIM stellte indes auf der Blackberry World neue Versionen des Smartphones Blackberry Bold vor; die Modelle 9900 und 9930 sind besonders schlank und bieten eine höhere Leistung als bisher. Außerdem angekündigt wurde Version 7 des BlackBerry OS. Die verbesserte Plattform soll unter anderem die Internetsuche mittels Spracheingabe ermöglichen und dank NFC-Chip (Near Field Communication) etwa auch das bargeldlose Bezahlen per Handy erlauben. Mit der Software-Lösung Blackberry Balance kommt der kanadische Hersteller zudem dem Wunsch von Unternehmen entgegen, berufliche und private Inhalte auf demselben Gerät getrennt zu halten.

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