So, 18. Februar 2018

250 Betten

30.04.2011 12:49

Ab Juli hat Münster eine neues Reha-Zentrum

Um 36 Millionen Euro entsteht in Münster ein Rehabilitations-Zentrum für Neurologie, Herz-Kreislauf und Lunge. Eröffnung ist im Juli. 250 Betten und 200 Arbeitsplätze bietet das Haus. Weitere Reha-Zentren entstehen in Lans und Kitzbühel. Damit wird eine Lücke in der Gesundheitsversorgung in Tirol geschlossen.

"Am 4. Juli können wir die ersten Patienten begrüßen", freut sich Julian Hadschieff, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Humanocare. Hadschieff stellte am Freitag gemeinsam mit Gesundheits-LR Bernhard Tilg, Berndt Martetschläger von der Errichtergesellschaft und dem ärztlichen Direktor Christian Brenneis die Projektdetails vor.

Kitzbühel und Lans folgen
Wie notwendig Reha-Einrichtungen sind, zeigt die Tatsache, dass die Tiroler aus Mangel an Gelegenheiten um zwei Drittel weniger stationäre Rehabilitation in Anspruch nehmen als der österreichische Durchschnitt. "In drei Jahren ist Tirol kein weißer Fleck mehr beim Reha-Angebot. 470 neue Betten entstehen. Die ambulante Reha in Lans wird im Sommer eröffnet. Im Herbst erfolgt der Spatenstich in Kitzbühel", fasst Tilg den aktuellen Stand der Dinge zusammen.

Münster spielt alle Stücke. "120 Betten sind für neurologische Erkrankungen reserviert. 75 Betten für Herz-Kreislauf- und 55 Betten für Atemwegserkrankungen. Später kommt der Bereich Stoffwechselstörungen dazu", erklärt der ärztliche Direktor. Neueste medizinische und therapeutische Geräte werden zur Verfügung stehen, darunter computerunterstützte Trainingsgeräte und ein Schwimmbad. "Die Medizintechnik allein kostet 1,7 Millionen Euro", sagt Martetschläger.

Reha-Zentren als Wirtschaftsmotoren
Bürgermeister Werner Entner ist froh, dass Münster den Zuschlag bekommen hat. Sind doch Reha-Zentren Wirtschaftsmotoren.

von Claudia Thurner, Tiroler Krone
Bild:Martetschläger, Landesrat Tilg, Hadschieff und Brenneis (v.links)

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