Mi, 21. Februar 2018

Eishockey-WM

29.04.2011 22:39

Auftakt-Sensation: Russland verliert gegen Deutschland

Mit einer Sensation und einer Panne hat am Freitag die 75. Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer in der Slowakei begonnen. Deutschland feierte in Bratislava einen historischen 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)-Sieg gegen Rekord-Weltmeister Russland, beim 1:0-Erfolg der Schweiz gegen Frankreich gab es eine zwölfminütige Unterbrechung wegen eines Stromausfalls. Auftaktsiege feierten auch Kanada (4:1 gegen Weißrussland) und Gastgeber Slowakei (3:1 gegen Slowenien).

Deutschland gelang im 38. WM-Duell mit Russland bzw. der Sowjetunion erstmals ein Sieg. Thomas Greilinger (25.) und Patrick Reimer (58.) machten die Sensation perfekt, mit der sich die DEB-Auswahl auch für das 1:2 im WM-Halbfinale im Vorjahr in Köln revanchierte. Ein Pflichtspielerfolg gegen Russland war Deutschland zuvor nur 1994 bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer mit 4:2 gelungen.

"Heute hat einfach alles geklappt. Wir wussten, wie die Russen spielen, und unser Team hat den Matchplan perfekt umgesetzt. Ich kann die Mannschaft nicht genug loben", meinte Deutschlands Teamchef Uwe Krupp. Überragend war vor allem Torhüter Dennis Endras, der wertvollste Spieler der vergangenen WM.

Slowaken nach Rückstand unbeirrt
Im zweiten Spiel der Gruppe A in Bratislava lag die Slowakei durch einen Treffer von Ales Kranjc (Szekesfehervar) gegen Außenseiter Slowenien mit 0:1 zurück. Doch Miroslav Satan (36.), Peter Podhradsky (48.) und Lubos Bartecko (60./empty net) sorgten noch für einen gelungenen Auftakt des WM-Gastgebers.

Schweiz schlägt Frankreich, Kanada besiegt Weißrussland
In Gruppe B setzten sich die Favoriten durch. Die Schweiz entging allerdings nur knapp einer Enttäuschung, Julien Vauclair erlöste die Eidgenossen gegen Frankreich erst nach 1:46 Minuten der Verlängerung.

Kanada kam durch Tore von Jordan Eberle (2., 49.) und den Jungstars Jeff Skinner (31.) und John Tavares (45.) zu einem 4:1. Bei den Kanadiern kam auch ein ehemaliger Österreich-Legionär zum Einsatz. Verteidiger Mario Scalzo, in der Saison 2008/09 bei Red Bull Salzburg und nun in Mannheim, ist der einzige seines Teams, der nicht aus der NHL kommt.

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