Mo, 20. November 2017

Arbeitslosen-Minus

28.04.2011 17:17

Salzburg ist bei den Jobs weiter auf der Überholspur

Diese Zahlen stimmen tatsächlich optimistisch - der Salzburger Arbeitsmarkt entwickelt sich höchst positiv, es gibt in unserem Bundesland wieder mehr Jobs als vor der großen Wirtschaftskrise. Mit einer Arbeitslosenrate von 4,9 Prozent liegt Salzburg österreichweit unangefochten vorne. Für 2011 scheint sogar eine Quote von 4,3 Prozent möglich. "Das Ziel heißt Vollbeschäftigung", so Landeshauptfrau Gabi Burgstaller.

Mehr Jobs als vor dem großen Einbruch, permanente Rückgänge bei den Arbeitslosen. "Salzburg hat die Wirtschaftskrise gut gemeistert", zieht Landeshauptfrau Gabi Burgstaller angesichts der erfreulichen Zahlen zufrieden Bilanz und nennt fairerweise auch zwei Gründe, warum unser Bundesland schon wieder so gut da steht: "Erstens ist der Anteil von Produktionsbetrieben, die besonders betroffen waren, nicht so hoch wie in anderen Gegenden. Und zweitens hatten wir 2008 eine gute Ausgangsposition mit nahezu Vollbeschäftigung."

Burgstaller will Arbeitsmarktbudget beibehalten
Aber auch politische Maßnahmen wie die Aufstockung des Arbeitsmarktbudgets auf 7,5 Millionen Euro in den vergangenen beiden Jahren halfen der Konjunktur wieder auf die Sprünge. "Diesen Betrag werde ich trotz der positiven Entwicklung auch weiterhin verteidigen", verspricht Burgstaller. Erfreulicherweise konnten vom Aufschwung auch Problemgruppen wie Jugendliche und ältere Arbeitnehmer profitieren. Bei beiden sank der Anteil der Joblosen auf 5,1 Prozent, bundesweit sind es mehr als 8,0 Prozent.

Situation für die Lehrlinge besser als im Rest Österreichs
Auch die Situation der Lehrlinge ist in Salzburg besser als im Rest Österreichs. "Auf jeden Bewerber kommen knapp drei offene Lehrstellen", berichtet Josef Raos, Leiter des Landesstatistischen Dienstes. "Selbst wenn man den Fremdenverkehr herausrechnet, ist das Angebot noch gleich groß wie die Nachfrage." Österreichweit kommen auf zehn Lehrlinge nur vier offene Stellen.

Besonderes Augenmerk gilt weiter den Jobs für Frauen. "Wir suchen maßgeschneiderte Lösungen. Da ist die Kinderbetreuung natürlich ein zentraler Punkt", weiß Daniela Diethör vom Verein Frau&Arbeit. Zudem sollen typisch männliche Branchen wie Technik oder Handwerk verstärkt beworben werden. Allein 2010 betreute der Verein 4.663 Frauen in beruflichen Fragen.

von Gernot Huemer, Kronen Zeitung

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