Mo, 21. Mai 2018

Hoffen auf DNA-Spur

28.04.2011 12:19

Forscher suchen in Florenz nach der echten "Mona Lisa"

Bald könnte endgültig geklärt sein, wer die Vorlage für die so geheimnisvoll lächelnde "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci war. In Florenz begann am Mittwoch die Suche nach dem Grab der Lisa Gherardini Del Giocondo (1479-1542), die Leonardo nach Ansicht mehrerer Kunsthistoriker in seinem Gemälde porträtierte. In Italien ist das Bild aus dem Pariser Louvre deshalb auch als "La Gioconda" bekannt.

Die Forscher hoffen, DNA-Spuren und den Schädel der Florentinerin zu finden, berichteten italienische Medien. So könnte das Gesicht der Schönen rekonstruiert werden. Dann hätten die jahrhundertelangen Spekulationen um das Modell des Renaissancekünstlers endlich ein Ende.

Moderne Technik soll dem Team aus Geologen, Anthropologen und Kunsthistorikern helfen, das Gherardini-Grab aufzuspüren. Ein Bodenradar scannt dabei bis Freitag die Umgebung des ehemaligen Klosters Sant' Orsola in Florenz, wo die Edeldame in einer Krypta begraben sein soll. Das Gerät bildet alles ab, was bis zu drei Meter unter der Erde ist.

Sterbliche Überreste sollen untersucht werden
Mit den Aufnahmen soll dann vom 9. Mai an gezielt nach den sterblichen Überresten der Florentinerin gegraben werden. Eventuell nachweisbare DNA der Toten könnte zur endgültigen Identifizierung führen.

Ob die Gebeine von Lisa Gherardini wirklich in der Krypta sind, ist offen. Beim Bau eines Parkplatzes in den 1980er-Jahren könnten die Knochen auch weggebracht worden sein, wie die Tageszeitung "La Stampa" berichtete.

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