Do, 22. Februar 2018

Reiche Gäste

26.04.2011 16:44

Nobel-Skiorte als Gewinner einer schwierigen Saison

Trotz sehr gutem März-Ergebnis wird der Tiroler Tourismus die Wintersaison mit einem Nächtigungsminus beenden. Die Gewinner der Saison sind Top-Skiorte wie Sölden, Ischgl, St. Anton oder Kitzbühel. Vier- und Fünf-Stern-Hotels konnten neuerlich zulegen. Sie locken immer mehr reiche Gäste aus dem Osten an.

Es war eine schwierige Saison. Der Schneemangel und die späten Ostern haben sich auf die Nächtigungszahlen ausgewirkt. Zwar ist der April - der letzte Winter-Monat - noch nicht zu Ende, doch die bisherige Bilanz wird sich nicht wesentlich verändern. Unterm Stich dürfte die Saison mit einem Minus enden.

Trend zum Kurzurlaub
22,8 Millionen Nächtigungen wurden zwischen November und März gezählt. Das sind um 1,1 Prozent weniger als im Winter 2009/10. Der Trend zum Kurzurlaub hält unvermindert an, denn im Gegensatz zu den Nächtigungen ist die Zahl der Ankünfte leicht gestiegen. Der März allein brachte ein Nächtigungsplus von 4,6 Prozent. Sölden, Ischgl und St. Anton sind die Skiorte mit den meisten Nächtigungen. Gemeinsam haben sie bis Ende März mehr als 3,5 Millionen Übernachtungen abgewickelt. Alle drei Orte konnten ein Plus verbuchen, ebenso wie Kitzbühel.

Dass die Skigebiete in diesen Gemeinden relativ hoch liegen, ist nur ein Grund dafür, dass sich die Orte auf hohem Niveau neuerlich steigern konnten. Wer auf finanzkräftige Gäste setzt und die neuen Märkte im Osten bedient, der konnte im Winter punkten. Vier- und Fünf-Stern-Häuser sind einmal mehr die Gewinner, Privatquartiere haben ebenso wie Betriebe in den niedrigen Kategorien deutlich verloren. Dem Minus von 4,7 Prozent bei deutschen Gästen stehen satte Zuwächse am Ostmarkt - allen voran Russland (+ 21 Prozent) –, bei Gästen aus der Schweiz und Lichtenstein (+ 12,3 Prozent) sowie Belgien (+ 6,8 Prozent) gegenüber.

von Claudia Thurner, Tiroler Krone

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