Mi, 13. Dezember 2017

Jetzt starb sein Sohn

26.04.2011 09:04

Todeslenker verlor schon drei Mal den Führerschein

Drei Mal ist der "Schein" schon weggewesen. Doch jener Mühlviertler (40), der – wie berichtet – am Karsamstag seinen Sohn (11) betrunken in den Tod gefahren hatte, lernte nicht aus seinen Fehlern. Jetzt ist eines seiner drei Kinder tot. Der andere Sohn (8), der auch im Unfallauto war, konnte inzwischen das Spital wieder verlassen.

Wie die Familie aus Kirchberg das Unglück überstehen kann, weiß niemand. Fix ist nur, dass sich der Vater wegen "fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen" vor dem irdischen Richter verantworten wird müssen.

Er hatte 1,8 Promille, als auf dem schmalen Güterweg Starnberg in Putzleinsdorf sein Audi 80 ins Schleudern geriet, sich überschlug und nach 120 Metern am Ende einer steilen Wiese wieder auf den Rädern stehen blieb.

Opfer wieder daheim
Ein Sohn (11), der mit seinem Bruder aus dem Schiebedach geschaut hatte, lag oben am Hang – tot, das Auto hatte ihn überrollt, die Lunge gequetscht. Die verzweifelten Versuche, ihn zu retten, scheiterten. Der Jüngere kam wie durch ein Wunder leicht verletzt davon, konnte das Rohrbacher Spital kurz nach dem Unfall wieder verlassen und ist schon wieder bei seiner Schwester daheim.

Der Vater und Kraftfahrer, der mit bis zu drei Jahren Haft rechnen muss, blieb nahezu unverletzt. Die seelischen Wunden der Familie sind dagegen unermesslich.

Kronen Zeitung

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