Mo, 11. Dezember 2017

Obduktionsbericht

24.04.2011 11:54

Mord-Opfer wurde mit dem eigenen Bettzeug erstickt

Jene 86-jährige Oberösterreicherin, die am Freitag in ihrem Einfamilienhaus in Gosau im Bezirk Gmunden tot entdeckt wurde, ist laut dem Obduktionsergebnis vom Samstag mit ihrem eigenen Bettzeug erstickt worden. Einbruchsspuren deuten laut ersten Ermittlungen auf einen Raubmord hin.

Der Neffe der Frau machte am Freitag gegen 8 Uhr den tragischen Fund im Schlafzimmer des Hauses. Er rief sofort die örtliche Polizei, die das Landeskriminalamt einschaltete. Fix sei bisher nur, dass in das Gebäude eingebrochen wurde, dementsprechende Spuren wie eine kaputte Fensterscheibe seien entdeckt worden. "In welchem Zusammenhang oder Ablauf das steht, muss erst geklärt werden", so Sicherheitsdirektor Alois Lißl.

Der oder die Täter hätten das Wohnhaus jedenfalls durchsucht. Das Opfer war als extrem ordnungsliebend bekannt. "Sie hat sich noch alles selbst gemacht, sich angezogen, geputzt und gekocht. Nur das Gehen hat nicht mehr so gut funktioniert", berichtet der Ehemann der Nichte des Opfers. Seine Frau war auf Kreuzfahrt, kommt nun zurück. Sie ist die Einzige, die der Kripo vielleicht helfen und sagen kann, ob überhaupt Wertgegenstände verschwunden sind.

Keine äußerliche Gewalteinwirkung sichtbar
An der Leiche selbst seien keine offenen Wunden entdeckt worden. Die Polizei vermutet, dass das Opfer in der Nacht auf Donnerstag in seinem Schlafzimmer vom Täter überrascht worden ist. Weitere pathologische Untersuchungen sind von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben worden. Es gebe jedenfalls einen "zeitlichen Zusammenhang" zwischen dem Todeszeitpunkt und dem Einbruch in die Wohnung des Opfers, sagte Lißl.

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