Mi, 23. Mai 2018

Felix beißt zu

20.04.2011 15:47

Magath rechnet mit seinen Vorgängern bei Wolfsburg ab

Felix Magath, Trainer des deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg, hat im nervenzehrenden Abstiegskampf mit seinen Vorgängern bei den "Wölfen" abgerechnet. Nach dem überraschenden Titelgewinn 2009 seien die "gesunden Strukturen der Mannschaft" unnötig verletzt worden, wetterte der "Meistermacher" von damals.

"Man wollte wohl erfolgreiche Arbeit verändern. Warum man allerdings etwas Intaktes verändern wollte, entzieht sich meiner Kenntnis", sagte Magath der "Bild", "bis heute fehlt es an Geschlossenheit und Mannschaftsgeist. Aber genau das ist für Erfolg wichtig." Konkrete Namen seiner Nachfolger bzw. Vorgänger nannte der 57-Jährige bei seiner Abrechnung jedenfalls nicht. Nach dem Titel 2009 hatten Armin Veh (Juli 2009 - Jänner 2010), Lorenz Günther-Köstner (Jänner 2010 - Juni 2010) und Steve McClaren (Juli 2010 - Februar 2011) die "Wölfe" trainiert.

Magath vom Klassenerhalt überzeugt
Trotz vier Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 15 ist Magath vom Klassenverbleib überzeugt. "Ich rechne mit dem Klassenerhalt. Mir ist es egal, ob auf direktem Weg oder über die Relegation", erklärte er. Überzeugt, dass "wir es auch ohne Relegation schaffen können", müsse sich der Drittletzte der Bundesliga aber auch "auf die Entscheidungsspiele einstellen."

In den vier Spielen unter Magath warten die Wolfsburger allerdings weiter auf den ersten Sieg. Mehr als drei Remis, darunter zwei enttäuschende Punkteteilungen daheim gegen die Mitkonkurrenten Eintracht Frankfurt und St. Pauli, sprangen bei seiner Rettungsaktion bisher nicht heraus. "Die Bilanz ist nicht berauschend", gab Magath zu, "allerdings muss vorher allen klar gewesen sein, dass es eine schwierig Mission wird."

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