Di, 21. November 2017

Dreimal mehr Plätze

20.04.2011 12:32

Land baut Angebot an Park-and-Drive-Anlagen aus

Mit der Errichtung von Park-and-Drive-Anlagen bei Autobahnen will das Land für heimische Pendler Anreize schaffen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Gemeinsam mit der Asfinag soll die Anzahl an Stellflächen in den nächsten Jahren verdreifacht werden - zurzeit gibt es rund 1.000 Parkplätze für diesen Zweck. Es werden drei Millionen Euro investiert.

Bereits im Jahr 2007 haben das Land und die Asfinag ein Rahmenübereinkommen für die Errichtung von Park-and-Drive Anlagen abgeschlossen - 2.000 neue Parkplätze sollten entstehen. Im Industrieviertel wurden bereits 44 Stellplätze bei der A2-Anschlussstelle Wiener Neustadt West und 72 Plätze bei der A2-Anschlussstelle Seebenstein errichtet. Im Mostviertel gibt es 105 neue Parkplätze bei der A1-Anschlussstelle Amstetten und elf an der Kreuzung der B22 mit der B31 bei Gstadt.

Im Bau befinden sich außerdem zwei Anlagen an der A5-Anschlussstelle Gaweinstal im Weinviertel (14 Stellplätze) und eine mit 40 Parkplätzen an der S4-Anschlussstelle Lanzenkirchen bei Katzelsdorf (Bezirk Wiener Neustadt). Diese Arbeiten werden Anfang Mai abgeschlossen sein. Geplant sind überdies zwei Anlagen in Wöllersdorf an der Anschlussstelle der A2/B21 für 38 Stellplätze sowie in Melk an der A1/B3a für 43 Stellplätze.

Auch Firmen aus der Region profitieren vom Ausbau
"Niederösterreich setzt mit dem Ausbau der Stellflächen seinen Weg einer umweltgerechten Verkehrspolitik konsequent fort", so Landeshauptmann Erwin Pröll. "Wir schöpfen alle Möglichkeiten aus, Park-and-Drive Parkplätze zu schaffen und Fahrgemeinschaften zu fördern. Damit gelingt es in Niederösterreich, Mobilität zu schaffen, ohne die Umwelt negativ zu beeinflussen." Die Bauarbeiten wurden von den örtlichen Straßenmeistereien mit Bau- und Lieferfirmen der Region durchgeführt. Die Pflege und Erhaltung der Park-and-Drive Parkplätze obliegt den Gemeinden.

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