Mi, 23. Mai 2018

Produzenten-Plan

19.04.2011 18:16

Milch soll um mindestens fünf Cent teurer werden

Österreichs Molkereien haben die Milchkrise gut überstanden und konnten den Umsatz 2010 durch höhere Preise und Verarbeitungsmengen um fünf Prozent auf 2,08 Milliarden Euro steigern. Die Ergebnisse waren trotzdem rückläufig.

„Preisanpassungen sind notwendig“, findet Helmut Petschar, Kärntner-Milch-Chef und Präsident der Milchverarbeiter. Die Branche hofft bei einem Liter auf zumindest fünf Cent mehr. Milchprodukte seien 2010 durch die Aktionen im Handel, billige Eigenmarken und verspätete Preisanpassungen inflationsbereinigt sogar billiger geworden. Proteste bei Preiserhöhungen seien unverständlich: „Für gepressten Orangensaft zahlen die Kunden problemlos 3,79 Euro und für Geschmackswasser 1,78 Euro.“

Bei den Molkereien gehen die Zusammenschlüsse weiter. Schon jetzt hat Berglandmilch mehr als 50 Prozent der Bauern unter ihrem Dach und will als nächstes mit Stainz (Steiermark) fusionieren. Die NÖM umwirbt die Obersteirer und die Kärntner.

von Eva Mühlberger, Kronen Zeitung

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