Do, 22. Februar 2018

Metallberg gelöscht

21.04.2011 10:18

"Brand aus" nach 20-Stunden-Großeinsatz in Hall

Nach rund 20 Stunden Löscheinsatz auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Hall bei Innsbruck hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag "Brand aus" geben können. Ein Sicherungsteam sei noch vor Ort, um beim weiteren Abtragen des Metallberges ein Aufflackern möglicher Glutnester zu verhindern, hieß es. 18 Beschäftigte umliegender Betriebe hatten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Mit Großkränen musste der aus Altautoteilen bestehende, rund 25 Meter hohe Turm abgetragen werden. Vermutlich hatten Plastikteile in dem recycelten Material Feuer gefangen. Von vier Seiten wurde weiter Wasser auf den Metallberg gespritzt. Auch Speziallöschmittel wurden eingesetzt. Die Feuerwehren wechselten sich dabei im Schichtdienst ab.

Wegen der starken Rauchbildung hatte auf der in der Nähe verlaufenden Inntalautobahn am Dienstag sogar eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h erlassen werden müssen. Eine Gemeindestraße war gesperrt.

Einsatz mit schwerem Atemschutz
Die Blauröcke mussten mit schwerem Atemschutzgerät im Kampf gegen die Flammen vorgehen. Neben 17 Feuerwehren umliegender Gemeinden und der Berufsfeuerwehr der Biochemie in Kundl standen Einheiten der Landesfeuerwehrschule und der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden