Mo, 21. Mai 2018

Via E-Mail verbreitet

19.04.2011 11:46

Politikerin schickt Foto von Obama als Schimpanse aus

Ein rassistisches E-Mail der US-Politikerin Marilyn Davenport über Präsident Barack Obama sorgt derzeit in den USA für Aufregung. In dem E-Mail hatte Davenport ein Bild verschickt, das Obama als Baby-Schimpansen im Arm einer Schimpansen-Mama zeigte. Bei dem Foto war zu lesen: "Jetzt wissen wir, warum es keine Geburtsurkunde gibt." Damit bezog sich die konservative Politikerin auf Behauptungen einiger Republikaner, Obama sei nicht in den USA geboren.

Mehrere Bürgerrechtsgruppen verurteilten die Fotomontage und forderten am Montag den Rücktritt Davenports. Auch der Präsident des Komitees der Republikaner in Orange County, Scott Baugh, verurteilte das Bild scharf und berief eine Komiteesitzung ein, um über die Konsequenzen zu beraten. Zugleich erklärte er aber, das kalifornische Recht erlaube ihm nicht, Davenport zu entlassen.

Davenport: "Unkluges Verhalten"
Marilyn Davenport selbst, Mitglied der ultrakonservativen "Tea Party" hat sich mittlerweile auch geäußert: Sie wolle sich bei allen Amerikanern für ihr "unkluges Verhalten" entschuldigen, erklärte die Politikerin am Montag in einer Stellungnahme, in der sie sich auf Passagen in der Bibel bezog.

Sie sei eine "unvollkommene christliche Frau, die ihr Bestes gegeben habe, ein ehrfürchtiges, christliches Leben zu führen". In lokalen Medien sagte die Politikerin aus Orange County, sie würde nie absichtlich etwas tun, was anderen - egal welcher ethnischen Herkunft - schade. Sie sei keine Rassistin und habe zudem selbst schwarze Freunde.

Präsident Obama selbst hat zu dem Foto noch keine Stellungnahme abgegeben.

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