Sa, 24. Februar 2018

Mitten im Paradies

18.04.2011 19:08

SP wettert über die Rodungen bei der Gloriette-Warte

Für viele Eisenstädter gehört ein Spaziergang zur Gloriette-Warte zum Osterfest genauso dazu wie die bunten Eier. Heuer allerdings erwartet die Familien ein trauriges Bild: Denn die notwendigen Forstarbeiten sind umfassender ausgefallen als geplant. Den "totalen Kahlschlag" kritisiert SP-Vizebürgermeister Günter Kovacs.

"Als die ÖVP ankündigte, den Föhrenwald rund um die Gloriette-Warte endlich ausforsten zu wollen, habe ich das zunächst sehr positiv gesehen. Schließlich haben die Schädlinge den historischen Bäumen in den vergangenen Jahren gehörig zugesetzt, und es war Handlungsbedarf gegeben", sagt SP-Vizebürgermeister Günter Kovacs. Doch nach einem Lokalaugenschein war der Stadtpolitiker nun doch einigermaßen überrascht.

"Ich halte das Ausmaß dieser Arbeiten für überzogen. Das grenzt ja an einen Kahlschlag", lautet die Kritik. Man hätte nicht nur die befallenen Bäume geschlägert, sondern auch die lebensfähigen Pflanzen umgeschnitten.

"Unverständlicherweise sind dafür in der näheren Umgebung kranke Bäume erhalten geblieben. Nun ist zu befürchten, dass sich die Schädlinge weiter ausbreiten", vermutet Kovacs. Er glaubt außerdem, dass die Arbeiten viel zu spät durchgeführt wurden, als die Natur bereits aus dem Winterschlaf erwacht war. Kovacs kündigt an, sich die Sache genauer anschauen zu wollen.

von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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