Do, 24. Mai 2018

Prekäre Lage

18.04.2011 17:52

TBC-Alarm beim Rotwild im Oberen Lechtal

Die Bekämpfung von Tuberkulose (TBC) beim Rotwild im Oberen Lechtal erfordert jetzt drastische Maßnahmen: Die Jägerschaft wird ab sofort so viel Rotwild wie möglich erlegen. Ab Dezember soll die Tötung der Tiere nach dem Seuchengesetz erfolgen. Damit erhofft man sich, der Lage Herr zu werden.

Tuberkulose beim Rotwild im Oberen Lechtal ist kein neues Problem. Bereits seit Jahren versuchen die Verantwortlichen, die prekäre Lage in den Griff zu bekommen. Jetzt sind drastische Maßnahmen notwendig, um eine Seuchenausbreitung zu verhindern.

Das Problem von TBC beim Rotwild ist deshalb so virulent, weil diese Krankheit vom Wild auf das Rind übertragen werden kann. Damit besteht die Gefahr, dass es so in die Nahrungskette des Menschen kommt. Für die Jäger heißt das jetzt: Es muss noch mehr Abschüsse geben. "Bis Ende November wird die Jagd noch intensiver durch die Jägerschaft ausgeübt", bestätigt Landesjägermeister Karl Berktold.

"Tötung erfolgt durch Spezialkräfte"
Ab 1. Dezember greift das Seuchengesetz. Karl Bertold dazu: "Das hat dann mit der Jagd nichts mehr zu tun. In dieser Zeit ruht das Jagdgesetz. Die Tötung der Tiere erfolgt dann durch Spezialkräfte." "Die TBC-Problematik endlich in den Griff zu bekommen und den guten Ruf der Region in der Jagd, in der Landwirtschaft und im Tourismus zu bewahren, ist das vorrangige Ziel dieser Bekämpfungsmaßnahmen", unterstreicht mit Vehemenz auch Landesveterinärdirektor Josef Kössler.

"Tiroler Krone"

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