Mo, 20. November 2017

Verfolgungsjagd

18.04.2011 11:15

Bayer flüchtet im Mördertempo vor Salzburger Polizei

Eine wilde Verfolgungsjagd hat sich ein 43-jähriger Deutscher am Montagmorgen mit der Salzburger Polizei auf der Alpenstraße Richtung Neu-Anif geliefert. Nachdem eine Streife auf den ohne Licht fahrenden Pkw aufmerksam wurde, flüchtete dieser mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h. Die Fahrt endete mit einem Frontalcrash kurz nach dem deutschen Grenzübergang.

Gegen 4.30 Uhr wurde eine Streife am Rudolfsplatz auf ein Fahrzeug aufmerksam, das ohne Licht in Richtung Alpenstraße fuhr. Die Polizisten versuchten den Lenker durch Blaulicht und Lichthupe zum Anhalten zu bewegen. Dieser verminderte sein Tempo zwar kurzzeitig, fuhr aber dann mit Vollgas in Richtung Neu-Anif, wo er auch eine auf Rot geschaltete Ampel überfuhr.

Frontal gegen Baum gekracht
Mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h überquerte er die Staatsgrenze zu Deutschland, touchierte eine Begrenzungsmauer und flüchtete weiter durch Marktschellenberg nach Berchtesgaden. In einer Rechtskurve kam der Lenker aufgrund des hohen Tempos von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen einen Baum. Wie durch ein Wunder konnte der Mann aus dem Auto aussteigen und vor den Beamten in einen Wald flüchten.

Nachdem er gestellt worden war, hielten ihn die Salzburger Beamten so lange fest, bis die bayerischen Kollegen eintrafen. "Der Mann hat sich bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde ins Krankenhaus Bad Reichenhall gebracht", sagte eine Sprecherin der Polizei in Berchtesgaden. Da der Verdacht auf eine Alkoholisierung bestanden habe, sei bei dem 43-Jährigen Blut abgenommen worden. "Ein Ergebnis liegt noch nicht vor", erklärte die Polizistin. Bei dem Fluchtauto, einem japanischen Kleinwagen, entstand Totalschaden.

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