So, 17. Dezember 2017

Einsatz im Pinzgau

17.04.2011 13:56

"Gelber Engel" rettet in Pkw eingesperrten Bub

Eine verzweifelte Mutter hat am Sonntag in Zell am See (Pinzgau) einen Mitarbeiter des ÖAMTC um Hilfe gerufen. Die Frau hatte sich aus ihrem Wagen ausgesperrt, während ihr zweijähriger Sohn Jan noch im Kindersitz saß. "Er hat geweint und wollte unbedingt raus, es wurde auch schön langsam warm im Auto", schilderte die Lenkerin laut ÖAMTC-Sprecherin Aloisia Gurtner. Pannenhelfer Josef Hirschbichler war in zehn Minuten zur Stelle. Nach nicht einmal drei Minuten hatte er den Buben aus seinem "Gefängnis" befreit.

Der Ausflug zum Flugplatz Zell am See endete für Mutter und Kind aus Taxenbach sehr aufregend. Franciska K. setzte Jan in den Kindersitz und warf, während sie ihn anschnallte, den Autoschlüssel von hinten auf den Fahrersitz. Als sie ausstieg und die Hintertüre zuwarf, versperrte sich der Wagen von selbst. Durch den Aufprall des Schlüssels auf den Sitz wurde der Schließmechanismus aktiviert.

Pannenhelfer fischt Schlüssel mit Draht aus Pkw
Bis der "Gelbe Engel" vom ÖAMTC-Stützpunkt Zell am See eintraf, versuchte sie ihren Sohn mit Versteckspielen abzulenken. Hirschbichler wählte zur Rettung des Buben eine einfache Methode: Er dehnte die Türdichtung auf und fischte mit einem gebogenen Draht den Schlüssel heraus. Nach dem Spezialeinsatz hielt der kleine Bub - ein Bewunderer von Flugzeugen - stolz das kleine Modell eines ÖAMTC-Rettungshubschraubers in Händen, das ihm der Pannenhelfer geschenkt hatte.

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