Di, 24. April 2018

"Gefährliches Tier"

15.04.2011 11:51

F: Behörden wollen Familie zahmen Fuchs wegnehmen

Ein adoptierter Fuchs sorgt in Frankreich für Aufregung. Mit einer Petition protestieren Tierfreunde - darunter die Stiftung der früheren Filmdiva Brigitte Bardot - gegen Pläne der zuständigen Forstbehörde, "Zouzou" seiner Adoptivfamilie wegzunehmen. Der Behörde zufolge ist der Fuchs ein "wildes und schädliches" Tier, das nicht ohne spezielle Genehmigung gehalten werden darf. Nun soll am 11. Mai ein Gericht über das Schicksal des jungen Fuchses entscheiden.

Der Familienvater Didier Delanes aus dem Städtchen Gardonne in Südwestfrankreich hatte das Fuchs-Baby vor einem Jahr am Rand einer Straße gefunden. Der Vierbeiner lag auf dem Kadaver seiner Mutter, die unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war.

Fuchs lebt friedlich mit Hühnern zusammen
Die Familie brachte Zouzou in einem Gehege unter, wo er nach ihren Angaben friedlich mit Hühnern zusammenlebt. Zouzou werde mit Hundefutter ernährt, er lasse sich streicheln und verhalte sich nicht wie ein "wildes und gefährliches" Tier, berichtete die Mutter der Familie, Anna-Paule Delanes, der Regionalzeitung "Sud Ouest".

Zouzous Adoptionsfamilie hofft nun, dass sie den Fuchs behalten darf. Das Gericht könnte aber auch seine Unterbringung in einem Tierpark anordnen. Falls er sich dort aber nicht einlebe, weil er sich schon zu sehr an das Leben eines Haustiers gewöhnt habe, könne Zouzou letztlich getötet werden, fürchtet Delanes.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden