So, 27. Mai 2018

Jahrelange Ehehölle

14.04.2011 11:02

Obersteirer soll Frau und Tochter vergewaltigt haben

Ein 37-jähriger Obersteirer steht unter Verdacht, sich an seiner eigenen Familie vergriffen zu haben. Der Mann soll seine Ehefrau (34) über Jahre hinweg und seine neunjährige Tochter einmal vergewaltigt haben. Der Beschuldigte wurde festgenommen.

Das neunjährige Mädchen, das eine Integrationsklasse besucht, vertraute sich im Zuge eines Gespräches in der Schule einer Sozialarbeiterin an: dass sie von ihrem Vater missbraucht worden sei. Daraufhin informierte die Betreuerin das Jugendamt, das sofort die Exekutive einschaltete.

Verdächtiger legte Geständnis ab
Als die Polizei den Verdächtigen dann am Mittwoch mit den schlimmen Vorwürfen konfrontierte, erleichterte der 37-Jährige laut Beamten sofort sein Gewissen und gestand, dass er seine Tochter einmal vergewaltigt habe. Dies sei im Jahr 2008 oder 2009 passiert. Der genaue Zeitpunkt lasse sich noch nicht genau festmachen, so die Exekutive. Bei der Tat sei der Obersteirer betrunken gewesen. Seine Ehefrau, mit der er seit 2002 verheiratet ist, habe er seit 2005 wiederholt geschlagen und vergewaltigt.

Der Beschuldigte wird nach Abschluss der Einvernahmen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Seine Tochter befindet sich in ärztlicher Behandlung und wird psychologisch betreut, hieß es seitens der Exekutive.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden