Fr, 25. Mai 2018

Schülerin überführt

13.04.2011 21:33

Erst selbst verletzt, dann die Freundin beschuldigt

Eine vermeintlich blutige Auseinandersetzung zwischen zwei 15-jährigen Mädchen in einer Schule im Tennengau hat die Polizei am Mittwoch aufklären können. Eines der Mädchen hatte am Montag bei dem Zwischenfall auf der Schultoilette mehrere Schnittwunden im Bauchbereich erlitten und ihre Kollegin beschuldigt, dass diese sie verletzt habe. Nach mehreren Befragungen gab sie schließlich zu, dass sie sich selbst geschnitten habe, teilte die Polizei mit.

Die zwei Mädchen waren einst Freundinnen gewesen, hatten zuletzt aber mehrmals Streit, weshalb sie sich am Montag in einer Pause auf der Toilette aussprechen wollten. Dabei verletzte sich eines der Mädchen selbst. Sie lief dann auf den Gang und schilderte den Lehrern und der Polizei, dass sie von der Mitschülerin mit dem Messer angegriffen worden sei.

Auch am nächsten Tag blieb sie zunächst bei dieser Version. Schließlich gab sie aber zu, die Sache nur erfunden zu haben, um ihrer früheren Freundin zu schaden. Das Mädchen wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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