Sa, 26. Mai 2018

Für die gute Sache

13.04.2011 13:04

Neues "Zahl so viel du willst"-Indie-Spielepack ist da

Wer sich gern mit Indie-Spielen, also Games kleiner, unabhängiger Entwickler, die Zeit vertreibt, dem dürfte das "Humble Indie Bundle" ein Begriff sein. Der Käufer bestimmt hier selbst, wie viel er für das Spielepaket ausgeben möchte und wie das Geld verteilt wird - zum Beispiel sind Spenden an ein Kinderhilfswerk möglich. Nun ist ein neues Indie-Pack erhältlich.

"The Humble Frozenbyte Bundle" heißt die neue Zusammenstellung. Darin sind fünf Spiele des finnischen Independent-Entwicklers Frozenbyte enthalten - und das ohne Kopierschutz. Der Käufer kann sie demnach so oft installieren, wie er möchte. Erhältlich sind sie für Windows, Linux und Mac. Einzeln würden die Spiele etwa 50 US-Dollar (ca. 34 Euro) kosten.

Das wohl bekannteste der Spiele ist das physikbasierte Jump & Run "Trine", das auf dem PC im weltweiten Durchschnitt laut "Metacritic" mit hohen 80 Prozent Spielspaß bewertet wurde. 74 bzw. 79 Prozent konnten die Draufsicht-Shooter "Shadowgrounds" und der Nachfolger "Shadowgrounds Survivor" des Entwicklers im Durchschnitt ergattern. Ebenfalls mit dabei ist das noch nicht erschienene "Splot", ein Jump & Run mit physikbasierten Rätseln. Zudem ist "Jack Claw" enthalten, ein von Frozenbyte nicht fertiggestelltes Spiel, das derzeit nur unter Windows läuft.

Spende für die gute Sache, Entwickler und mehr
Die große Besonderheit der Spielepacks ist, dass der Käufer selbst bestimmt, wie viel ihm die Games wert sind. Zudem kann er angeben, wie das Geld aufgeteilt werden soll. Zur Wahl stehen die Entwickler von Frozenbyte, die Kinderhilfsorganistation Child's Play, die Electronic Frontier Foundation (eine Non-Profit-Organisation für digitale Rechte) und die Humble-Bundle-Macher für die Entwicklung und die Bereitstellung der Server.

Windows-Nutzer sind am geizigsten
Bisher haben etwa 71.100 Menschen das neue Bundle gekauft und dafür etwa 369.900 Dollar (ca. 254.800 Euro) ausgegeben. Wie schon beim letzten (siehe Infobox) zeigt sich, dass Windows-Nutzer am wenigsten Geld ausgeben. Spitzenreiter mit mehr als doppelt so viel - durchschnittlich 11,87 Dollar kontra 4,25 - sind Linux-Besitzer.

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