So, 25. Februar 2018

"Krone"-Interview

13.04.2011 12:41

Sturm: "Der Makel gegen die Großen ist abgelegt"

Am Samstag ist Salzburg Sturms nächste Hürde - und "angeschossene Löwen" sind bekanntlich extrem gefährlich! So taxiert Sturm-Sportdirektor Oliver Kreuzer die Situation.

"Krone": In Salzburg ging's zuletzt drunter und drüber, wurde die gesamte sportliche Leitung gekündigt. Bei Rapid hat die Art des Pacult-Abgangs mächtig Staub aufgewirbelt - und jetzt wird schon wieder kolportiert, dass Franco Foda in Salzburg Thema sei...
Oliver Kreuzer: Wenn bei einem der Großen in Österreich die Trainerfrage diskutiert wird, fällt stets Francos Name. Aber ich hab weder von ihm diesbezüglich etwas gehört, noch von jemand anders. Aber vorstellen kann ich mir sehr viel, auch das wäre durchaus denkbar. Er hat ja seit Jahren bewiesen, bestens mit Spielern, egal, ob jung oder alt, umgehen zu können.

"Krone": Am Samstag sind die Salzburger in Graz - ein in jeder Hinsicht richtungsweisendes Match für beide Teams.
Kreuzer: Keine Frage. Und ich bin im Gegensatz zu vielen anderen auch nicht der Meinung, dass für die Salzburger schon alles vorbei wäre. Fünf Punkte Rückstand auf uns, sechs auf die Austria - das ist nicht die Welt.

"Krone": Sturm hat zuletzt in Wien gegen Rapid eine ausgesprochen clevere, abgebrühte Leistung abgeliefert - also, es geht ja auch gegen die sogenannten Großen...
Kreuzer: Natürlich, unsere Spieler wissen das und haben diesen Makel auch längst abgelegt. Sie haben bewiesen, dass sie auch gegen diese Klubs nicht nur bestehen, sondern auch gewinnen können.

"Krone": War diesbezüglich die Aufholjagd gegen Rapid in Graz so etwas wie ein Knackpunkt?
Kreuzer: Wenn man zwei Tore gegen ein Team wie Rapid wettmachen kann, das sich an diesem Tag sehr stark präsentiert hat, so gibt einem das einfach enorm viel. Und mit dem Erfolg wächst auch das Vertrauen. Das geht immer Hand in Hand.

"Krone": Man sagt, angeschossene Löwen sind die gefährlichsten - das trifft doch jetzt genau auf die Salzburger zu...
Kreuzer: Ja, absolut, aber wir wissen, dass wir jeden schlagen können. Das ist Vertrauen und hat nichts mit Ignoranz oder Überheblichkeit zu tun.

Interview: Richard Kallinger, "Steirerkrone"

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