Sa, 24. Februar 2018

Erste Liga

12.04.2011 21:31

Leader Admira spielt nur 1:1 - Vorsprung schmilzt

Tabellenführer Admira ist am Dienstag in der Ersten Liga nicht über ein 1:1 gegen Grödig hinausgekommen. Die Niederösterreicher sind damit bereits drei Spiele sieglos und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Altach, der bereits am Montag bei Nachzügler Gratkorn 2:0 gewonnen hatte.

Admira - Grödig 1:1
Patrik Jezek rettete den Admiranern zumindest einen Punkt (85.), nachdem Mersudin Jukic Grödig entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht hatte (78.). Die Admira hatte das Spiel klar dominiert, aber Chancen in Hülle und Fülle vergeben. Palla traf mit einem Fernschuss die Latte (16.), einen Versuch von Benjamin Sulimani blockte Mitspieler Drescher vor der Linie (26.). Die besten Gelegenheiten ließen Ledezma, der aus kurzer Distanz an Grödig-Keeper Eisl scheiterte (32.), und Jezek, der aus halblinker Position vergab (64.), aus.

Jukic dagegen nutzte die erste Gelegenheit für die Salzburger, und traf aus 20 Metern mit links platziert ins rechte Eck. Der starke Jezek besorgte nach einem missglückten Klärungsversuch von Schubert zumindest noch das 1:1. Die Niederösterreicher mussten sich in zwei Spielen gegen Mittelständler Grödig dennoch mit einem Punkt zufriedengeben. In Salzburg hatte der Leader am Freitag mit 1:3 verloren.

Austria Lustenau - Vienna 3:2
Die Vienna vergab unterdessen die Chance, die "Rote Laterne" abzugeben. Die Wiener mussten sich nach 2:0-Führung bei Austria Lustenau noch mit 2:3 geschlagen geben und liegen damit weiterhin zwei Punkte hinter dem Vorletzten Gratkorn. Die Entscheidung brachte ein Elfmeter von Dominik Rotter in der 90. Minute. Erdzan Beciri hatte den Ball klar mit der Hand gespielt.

Dabei waren die Wiener beflügelt von zuletzt zwei Siegen in Folge engagiert in die Partie gestartet, und hatten die erste Hälfte dominiert. Neuzugang Marjan Markovic traf mit einem wuchtigen Freistoß ins Tormanneck (14.), Christoph Mattes legte nach Fehler von Lustenau-Verteidiger Soares im Konter nach (28.).

Ein nicht unumstrittenes Handspiel von Vienna-Verteidiger Ernst Dospel hatte Felix Roth bereits den Anschlusstreffer ermöglicht. Den Elfmeter des Lustenau-Stürmers hatte der starke Vienna-Keeper Andreas Lukse zwar noch pariert, gegen den Nachschuss war er aber machtlos (32.). Roth leistete per Ferse genau in den Lauf von Dursun Karatay auch den Assist zum 2:2 (64.). Dank des Elfertores des eingewechselten Rotter feierten die Lustenauer im 14. Heimspiel bereits den elften Sieg, und festigten damit ihren dritten Tabellenplatz.

Hartberg - WAC/St. Andrä 2:0
Hartberg punktet unterdessen weiter munter im Abstiegskampf. Die Steirer bezwangen daheim WAC/St. Andrä 2:0 (2:0) und sind damit bereits fünf Partien ungeschlagen. Der Vorsprung auf die Vienna beträgt als Achter sechs Punkte.

Hartberg hatte in den ersten drei Saisonduellen mit den Wolfsbergern kein einziges Tor erzielt (0:2, 0:2, 0:0). Im vierten und letzten Aufeinandertreffen war der Bann aber rasch gebrochen. Gäste-Verteidiger Hannes Jochum zeigte bei einem Schuss von Günter Friesenbichler sein beachtliches Tormann-Talent, kassierte für seine Parade aber Rot wegen Torraubs (7.) und verursachte noch dazu einen Elfmeter. Friesenbichler verwertete den Strafstoß souverän flach ins linke Eck (8.).

In Überzahl führten die Hartberger die schnelle Vorentscheidung herbei, nach Flanke von Rene Seebacher vollendete Fabian Harrer volley und durch die Beine von WAC-Goalie Christian Dobnik zum 2:0 (24.). Nach der Pause mussten die Wolfsberger auch noch auf Mathias Berchtold verzichten, der Abwehrspieler brach sich einen Daumen. Hartberg brachte den Vorsprung aus einer gesicherten Abwehr heraus in einer ereignisarmen zweiten Spielhälfte locker nach Hause.

St. Pölten - FC Lustenau 1:0
SKN St. Pölten gewann derweil auch das fünfte Heim-Duell mit FC Lustenau ohne Gegentreffer. Am Dienstagabend benötigte das Team von Trainer Martin Scherb aber eine gehörige Portion Glück, um sich mit 1:0 (0:0) für die 1:3-Auswärtsniederlage am vergangenen Freitag zu revanchieren. In der Tabelle liegen die Niederösterreicher als Fünfte nun vier Punkte vor dem Tabellennachbarn aus dem "Ländle".

Die zwei in jüngster Zeit nicht eben erfolgreichen Teams (nur je ein Sieg in den jüngsten sieben bzw. vier Runden) lieferten ein der Witterung angepasstes Match. Die besten Chancen bei Wind und Regen hatten Fallmann (30., 32.), dessen Schüsse von Keeper Stojanovic pariert wurden bzw. Holzmann (18.), der nach dem Wechsel bei einer weiteren Möglichkeit außerhalb des Strafraums von Keeper Vollnhofer gefoult wurde (52.).

Die Gäste begnügten sich in der letzten halben Stunde mit dem Halten des Resultats, St. Pölten schien spielerisch nicht in der Lage, drei Punkte zu holen. Doch im Finish hatten die Gastgeber das Glück, das ihnen heuer mehrfach gefehlt hatte. Lukas Thürauer, der erstmals im Frühjahr von Beginn an spielte, bezwang Keeper Stojanovic aus rund 20 Metern mit seinem siebenten Saisontreffer.

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