Di, 20. Februar 2018

Seen in den Kellern

10.04.2011 19:06

Taube Ohren bei der Stadt - keine Hilfe nach Wasseranstieg

Viele Menschen an der nördlichen Wiener Stadtgrenze kämpfen noch immer gegen die Seen in ihren Kellern, die wegen des Grundwasseranstiegs entstanden sind. Die Stadt Wien hilft ihnen nicht, Betroffene in Niederösterreich bekommen dagegen Unterstützung vom Land.

In Floridsdorf und Donaustadt gab es massive Wassereinbrüche in Dutzenden Kellern – der Grundwasserspiegel war in die Höhe geklettert. Immer wieder wurde das Wasser abgepumpt, meist kam es bald zurück. Ähnliche Fälle gab es im Marchfeld. Hier hilft nur noch eine Generalsanierung, aber die kostet Geld.

Niederösterreich griff den Geschädigten sofort unter die Arme: Von den 12,6 Millionen Euro Gesamtkosten für die Sanierung tragen das Land 4,8 und der Bund 3,35 Millionen Euro. Außerdem soll das Problem auch langfristig beseitigt werden. So wird rund um Seyring ein ringförmiger Entwässerungsgraben gebaut.

Aber Wien ist anders: Die Wasseropfer der Bundeshauptstadt stoßen bei der Gemeinde auf taube Ohren, nicht einmal die Schäden werden begutachtet, von Finanzhilfe keine Spur. Bezirksrat Hans Jörg Schimanek (WIFF): "Die sollten sich an Niederösterreich ein Beispiel nehmen."

von Erich Vorrath, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden