Mo, 19. Februar 2018

Feige und dreist

10.04.2011 17:27

Bande stiehlt 88 Kupfervasen auf Döblinger Friedhof

Riesenschock für Dutzende Trauernde auf dem Döblinger Friedhof: Mit Blumen in den Händen standen sie vor den geschändeten Grabsteinen ihrer Liebsten, gleich bei 88 Begräbnisplätzen fehlten die Kupfervasen. Wieder ein feiges Werk der Grabräuber-Bande. Sie dürften die Gefäße einfach einschmelzen.

Wie Heuschrecken schwirren die Täter von Grabzeile zu Grabzeile, suchen gezielt nur nach einem: wertvolle Kupfervasen, die brutalst aus den Steinen gebrochen, eingeschmolzen und teuer verkauft werden. Die feigen und hinterlistigen Buntmetalldiebe treiben derzeit in ganz Österreich ihr Unwesen.

10.000 Euro Schaden im Burgenland
Zuerst plünderten sie in Nickelsdorf (Burgenland) die Trauerstätten, dann holten sich die Täter bei einem Kreuzweg in Linz vier Bronzeplatten mit künstlerisch gestalteten Figuren. Allein im Burgenland betrug der Schaden mehr als 10.000 Euro.

Täter verwüsteten jüdischen Teil
Und jetzt der Coup in Döbling. Irgendwann zwischen dem 21. und dem 30. März dürften die Täter zugeschlagen haben. Auch vor dem jüdischen Teil des Friedhofes machten die Grabräuber nicht halt. Der Sachschaden durch Zerstörungen und fehlende Gefäße beläuft sich auf rund 8.800 Euro.

von Michael Pommer, Kronen Zeitung

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