Mo, 20. November 2017

Spitalsreform

07.04.2011 15:33

„Vorentscheidung“ über Region Steyr-Pyhrn-Eisenwurzen

Von 17 bis 19 Uhr ist geplant gewesen, gedauert hat die erste Sitzung des politischen Lenkungsausschusses über einen konkreten Teil der Spitalsreform bis nach 21 Uhr. Mehr als vier Stunden musste das Gremium an den Plänen für die Versorgungsregion Steyr-Pyhrn-Eisenwurzen tüfteln. Endgültig entschieden ist damit aber nichts.

"Es ist eine Vorentscheidung", betont LH Josef Pühringer als Ausschuss-Vorsitzender: "Da manche Vorschläge nur im Gesamtkonnex zu sehen sind, wird die Reform erst mit dem Gesamtbeschluss fixiert."

Die zum Teil einschneidenden Vorschläge – Steyr verliert 112 Betten, Kirchdorf 40, viele Abteilungen werden vlöllig neu strukturiert – wurden mit einer Enthaltung, die von der FPÖ kam, mehrheitlich abgenommen. "Wie die Zusammenlegungen funktionieren sollen, ist noch unklar", begründet Gesundheitssprecherin Brigitte Povysil die Enthaltung der FPÖ: "Es gibt auch keine Unterlagen über die Fachärzte, die stationäre Leistungen ersetzen sollen."

Das Krankenhaus Braunau warnt inzwischen erneut vor der Streichung des Herzkatheters: Es werde mehr Herztote geben. "Laut Kardiologischer Gesellschaft ist das nicht nachvollziehbar", entgegnet Experten-Vorsitzender Wolfgang Bayer.

Kronen Zeitung

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