Do, 23. November 2017

Disco-Prügelaffäre

07.04.2011 17:13

Alibis des dringend tatverdächtigen Duos geplatzt

Seit Wochen ermittelt die Polizei wieder im Fall des vor der St. Johanner Disco "Fledermaus" schwer verprügelten Andreas M. (19), der seit der Attacke auf dem rechten Auge blind ist - jetzt sind die Alibis zweier tatverdächtiger Türken geplatzt. Ihre Ehefrauen haben offenbar für sie gelogen. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall am 7. Jänner bereits eingestellt - zum Entsetzen der Familie des Opfers.

Ein Grund dafür waren damals die Alibis, die zwei Tatverdächtige angaben: Ein 31-jähriger Türke und sein 32-jähriger Schwager hatten von ihren Frauen Alibis bekommen, die sich nun bei genauer Überprüfung als falsch herausstellten. Die Ehefrauen müssen sich nun wegen Falschaussage vor Gericht verantworten.

Hauptverdächtige waren am Tatort
Nach der Wiederaufnahme der Ermittlungen vor vier Wochen haben die Kriminalisten rund 60 Zeugen einvernommen. Jetzt steht auch fest: Die beiden Hauptverdächtigen aus Bischofshofen waren tatsächlich am Tatort - was sie bisher immer bestritten hatten.

Eine Gruppe von Türken sei laut den Zeugen nach einer türkischen Hochzeit gegen zwei Uhr in der Disco "Fledermaus" aufgetaucht. Am Parkplatz sei es auch zu einer Rauferei mit Andreas M. gekommen. Die Verdächtigen gaben jedoch an, sie hätten nach einer Verbal-Attacke dem Lehrling lediglich eine Ohrfeige versetzt und seien danach mit dem Taxi weggefahren.

Polizei ermittelt in alle Richtungen weiter
"Sonst war nichts", beteuerten die beiden Türken der Polizei gegenüber. Doch die ermittelt, auch angesichts der falschen Alibis der beiden Verdächtigen, in alle Richtungen weiter. Zur Klärung des Tathergangs wird die Gerichtsmedizin auch ein Gutachten über die Verletzungen des Opfers erstellen.

von Wolfgang Weber, Kronen Zeitung

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