Mo, 19. Februar 2018

Quartalsbilanz

06.04.2011 14:29

Unfälle forderten so wenige Todesopfer wie noch nie

Weniger Unfälle, weniger Verletzte und so wenige Todesopfer wie noch nie auf den steirischen Straßen. Das ist die durchaus erfreuliche Bilanz für die ersten drei Monate dieses Jahres - die erhöhte Polizeipräsenz hat sich bezahlt gemacht. Positiv ist auch, dass es in unserem Bundesland immer weniger Gurtenmuffel gibt.

Die Details der Bilanz: Die Zahl der Unfälle ging im ersten Quartal 2011 um 20 und jene der Verletzten um 14 Prozent zurück. Bei den Toten beträgt das Minus sogar mehr als 33 Prozent (die Zahl der Opfer sank von 15 auf zehn). Damit liegt die Steiermark weit unter dem österreichischen Schnitt (minus zehn Prozent).

Die Offensive der Polizei schlägt sich auch bei den Alkotests nieder: Deren Zahl ist um satte 54 Prozent angestiegen - wobei es aber bei den Anzeigen nur ein Plus von zwei Prozent gab. Ein Zuwachs von mehr als zehn Prozent war bei den Temposündern zu verzeichnen, ähnlich hoch die Steigerung bei jenen Unbelehrbaren, die am Steuer telefonieren: "Diese gefährliche Unsitte ist kaum in den Griff zu kriegen", sagt Oberst Wolfgang Staudacher, Chef der Landesverkehrsabteilung (Interview siehe Infobox).

Immer weniger Gurtenmuffel
Erfreulich sieht's hingegen bei den Gurtenmuffeln aus - es gab um drei Prozent weniger als im Vorjahr: "Bei der Anlegequote liegt die Steiermark mit Tirol gemeinsam an der Spitze. Sie beträgt schon 91 Prozent", freut sich Oberst Staudacher, der die Kontrollen noch mehr verstärken will.

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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