Fr, 24. November 2017

„Star Wars“ in echt

06.04.2011 12:06

US-Militär bastelt an C3PO-Nachbau für Übersetzungen

Das US-Militär hat mit der Entwicklung eines Übersetzungsroboters begonnen, der in seinen Funktionen stark an den Protokolldroiden C3PO aus der "Star Wars"-Saga erinnert. Der BOLT genannte Helfer soll nämlich nicht nur verschiedene Sprachen dolmetschen, sondern auch Aktionen interpretieren und Gegenstände erkennen können.

BOLT steht für Broad Operational Language Translation, also umfassend einsatzfähige Sprachübersetzung. Der US-Kongress hat Darpa, der für Forschung verantwortlichen Behörde des Verteidigungsministeriums, zur Entwicklung des Roboters allein heuer 15 Millionen US-Dollar (etwa 10,5 Millionen Euro) zugesagt.

Schon jetzt wird Übersetzungssoftware vom US-Militär eingesetzt, insbesondere bei Einsätzen in arabischsprachigen Ländern. Diese versagt jedoch bei komplexeren Sätzen und Dialekten oftmals, außerdem soll BOLT wesentlich mehr bieten, berichtet "Wired".

Roboter soll sehen, fühlen und verstehen
250 verschiedene Objekte soll der Roboter erkennen können, außerdem über visuelle und taktile Sensoren verfügen, also sehen und fühlen können. BOLT soll die Bedeutung von hundert Aktionen verstehen können und so imstande sein, auch komplexe Kommandos auszuführen.

Übersetzung zwischen Englisch und Arabisch
Sowohl zwischenmenschliche Übersetzung soll möglich sein als auch die zwischen Mensch und Maschine - etwa um Anwendungen wie E-Mails oder auch Microsoft Excel bedienen zu können. Von Mensch zu Mensch steht die Übersetzung zwischen Englisch und Arabisch - in verschiedenen Dialekten - im Mittelpunkt, die Erfolgsquote soll bei neunzig Prozent liegen. BOLT soll dabei "genreunabhängig" arbeiten, also Gespräche ebenso übersetzen können wie Texte.

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