Mo, 22. Jänner 2018

So lässt sich's leben!

05.04.2011 14:53

Polsterstreit mit Känguru: Irwin liebt sein Luxusleben

Irwin genießt wirklich alle Annehmlichkeiten in seinem Leben. Er liebt es, durch die Stadt chauffiert zu werden, trägt bevorzugt einen grünen Trainingsanzug und schläft in einem kuscheligen Bett. Das einzige Problem daran ist: Irwin ist ein Känguru.

Das einjährige Känguru Irwin hat wirklich Narrenfreiheit im Haus von Christie Carr. Hier residiert das elf Kilo schwere Tier, schläft nachts sogar Seite an Seite im Bett von Carr. "Er stiehlt mir immer mein Kissen", lachte die 39-Jährige im Interview.

Irwin, der nach dem 2006 verstorbenen, australischen Dokumentarfilmer Steve Irwin benannt wurde, ist gelähmt, da er gegen einen Zaun lief und sich dabei einen Genickwirbel brach. Seitdem kümmert sich Christie Carr, die in einem Tierasyl in Broken Arrow im US-Bundesstaat Oklahoma arbeitet, liebevoll um das Känguru.

"Ich ziehe Irwin Kleidung an, um seine Haut vor Verletzungen zu schützen", erklärte die Tierliebhaberin den ungewöhnlichen Modestil ihres Pflegekindes. "Aber ich muss zugeben, dass er auch wirklich süß darin aussieht." Wenn sie mit Irwin unterwegs ist, trägt Carr das Känguru meist in einem Trageriemen, setzt ihn in einen Kinderwagen oder einen Kindersitz. Irwin ist außerdem ein beliebter Gast im Altersheim in Broken Arrow. "Sie lieben es, ihn zu halten und ihn zu streicheln. Er bringt den Leuten wirklich viel Freude – den jungen genauso wie den alten", fügte Carr hinzu.

Vollkommene Genesung nicht ausgeschlossen
Die Tierärzte nehmen an, dass das gelähmte Känguru nicht schwerer als 22 Kilogramm und nicht größer als 91 Zentimeter werden wird. Mit dieser Größe wäre er nur halb so groß wie ein normales ausgewachsenes Känguru.

Dennoch macht sich der Bürgermeister von Broken Arrow Sorgen, dass das Tier doch noch vollkommen genesen könnte. Sei dies der Fall, müsste Christine Carr ihren Irwin womöglich in eine artgerechte Haltung abgeben. Doch die denkt nicht im Traum daran: "Ich würde eher in einen anderen Bundesstaat oder ein anderes Land ziehen, bevor ich ihn hergeben würde. Er ist mein bester Freund."

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