Fr, 25. Mai 2018

In der City

05.04.2011 13:32

"Eis-Greissler" bietet gefrorene Bio-Köstlichkeiten

Mit dem "Eis-Greissler" hat dieser Tage in der Innenstadt ein besonderer Eissalon eröffnet. Die Neo-Eismacher Anita und Georg Blochberger – die eigentlich Bio-Milchbauern sind - verzichten bei der Herstellung ihrer gefrorenen Köstlichkeiten auf Farbstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Stattdessen setzt das Duo auf selbst gemolkene Milch aus dem eigenen Betrieb, regionale Produkte und Fair-Trade-Ware.

Zur Herstellung der vorerst knapp 20 angebotenen Eissorten verwendet das Paar ausschließlich Bio-Milch bzw. Bio-Obers von "35 fleißigen Kühen, die sich den ganzen Tag auf saftigen Wiesen vergnügen", wird von den beiden Chefs, die in der Buckligen Welt einen Bio-Hof betreiben, versichert.

Eistüten (noch) nicht bio
Komplett bio ist der Eissalon allerdings nicht. So stamme das verwendete Obst zum Teil aus konventioneller Produktion, da ein passender Lieferant bisher noch nicht gefunden werden konnte. Auch die Eistüten werden herkömmlich hergestellt. "Mir ist nicht bekannt, dass es auf dem Sektor einen Bio-Markt gibt", erklärte Georg Blochberger.

Auch Veganer kommen auf ihren Geschmack
Neben Klassikern wie Vanille, Schoko oder Erdbeere bietet das Sortiment in der Rotenturmstraße 14 ausgefallenere Geschmacksrichtungen wie etwa Holunderblüte, Mohn oder Alpenkaramell. Neben dem beliebten Milcheis stehen auch gleich sechs vegane Eissorten auf der Eiskarte. Sie sind teils mit Soja (wie bei Schoko und Walnuß), teils wie Sorbets, aber mit intensivstem Fruchtgeschmack, gemacht.

Wer möchte, kann sich sein Stanitzel mit Kürbiskernen oder diversen Streuseln aufpeppen lassen. Eine Kugel kostet 1,20 Euro. Man orientiere sich preislich an der umliegenden Konkurrenz wie Zanoni und Co., so Georg Blochberger. Sitzplätze gibt es keine, man setzt allein auf den Take-away-Verkauf. Geöffnet hat der Shop täglich zwischen 10 und 20 Uhr.

Bei Erfolg weitere Depandancen denkbar
Sollte das Fast-Bio-Eis den Geschmacksnerv der Zeit treffen, seien weitere Dependancen inner- oder auch außerhalb Wiens denkbar, so der Niederösterreicher. Konkrete Pläne gebe es derzeit aber noch nicht. Für größere Abnehmer - beispielsweise aus der Spitzengastronomie - wollen die Niederösterreicher auf Anfrage auch Cremiges aus Bärlauch, Ziegenkäse und Spargel anbieten. Auch saisonale Kreationen wie Lebkuchen- oder Apfelkucheneis für den Herbst und Winter sind geplant.

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