Di, 17. Oktober 2017

Dempsey hat genug

05.04.2011 11:09

„Will nicht mehr ‚Mister-weinerlich-Arzt-Kerl‘ sein!“

"McDreamy" Patrick Dempsey hat offenbar die Schnauze voll von seinem Traummann-Image, das er sich als fescher Chirurg in der US-Arztserie "Grey's Anatomy" erworben hat. Er will nicht mehr der "Mister-weinerlich-Arzt-Kerl" sein. Sein Plan: Eine coole Action-Rolle muss her. Und er hat auch bereits eine Idee.

Wie der Schauspieler der "Los Angeles Times" erzählte, würde er "wahnsinnig gerne" den Comic-Helden Doctor Strange in einer Serie oder einem TV-Film spielen. 1963 erstmals als Marvel-Comic erschienen, ist Doctor Strange ein ehemaliger Neurochirurg, der als Magier gegen Bösewichte kämpft und andere Superhelden beratschlagt.

Bereits seit einiger Zeit hält sich das Gerücht einer möglichen Verfilmung. Kevin Feige, Präsident der Marvel Studios, hielt sich nie zurück, seine "Liebe für Doctor Strange zuzugeben". Vergangenes Jahr wurden bereits zwei Autoren mit dem Verfassen eines Drehbuchs beauftragt. Meldungen zufolge ist auch eine Fernsehserie in Planung, die als Alternative oder Ergänzung zum Film zum Einsatz kommen könnte. Dempsey ist bereits mehrmals als mögliche Besetzung genannt worden. "Ich setze mich dafür ein", so Dempsey. "Es wäre ein Spaß, das zu spielen." Der 45-Jährige wolle damit seine medizinische Erfahrung aus "Grey's Anatomy" in einer vollkommen neuen Dimension anwenden.

Eine intensive Serie wie jene, in der er seit sieben Staffeln den Neurochirurgen Dr. Derek "McDreamy" Shepherd spielt, komme jedoch nicht infrage. "Es ist so schwierig, die Qualität nach drei Jahren zu halten, wenn du 24, 25 Folgen pro Jahr drehst", so Dempsey. "Beim (US-Sender) HBO hast du 13 Folgen und ich glaube, das ist wesentlich besser." Bis zur möglichen Darstellung des Comic-Magiers probiert sich Dempsey in anderen Gefilden: Im Sommer ist er in der Fortsetzung der erfolgreichen "Transformers"-Reihe zu sehen. "Ich hoffe, damit kann ich mich in einer Action-Situation zeigen, wo ich nicht der Mister-weinerlich-Arzt-Kerl bin", so der US-Amerikaner, "nicht McDreamy."

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