So, 19. November 2017

Empfang in Linz

02.04.2011 16:10

Oberösterreicher reisten vier Jahre lang um die Welt

Verwandte und Freunde haben im Linzer Donaupark gespannt auf die Heimkehrer gewartet – bis sie rucksackbepackt am Samstag im Ziel eingelaufen sind! Nach vier Jahren und vier Monaten beendeten die Soziologin Marita Lengauer (27) aus Neumarkt im Mühlkreis und der Ex-Soldat Kevin Koppensteiner (30) aus Linz ihre Weltreise.

"Krone": Ihr seid am 9. Dezember 2006 gestartet. Wo ging die Reise als erstes hin?
Marita und Kevin: Nach Montevideo in Uruguay. Für uns war klar, dass wir so billig wie möglich reisen wollten. Eigentlich waren nur etwa eineinhalb Jahre geplant. Aber nach einem Jahr hatten wir gerade unsere Runde durch Südamerika gedreht und waren wieder in Uruguay. Da haben wir weitergemacht. Die Welt ist doch viel größer, als sie auf der Landkarte aussieht.

"Krone": Ihr seid durch ganz Amerika per Autostopp gereist, wart in Südostasien, Indien, Ägypten und der Türkei. Wo gefiel's euch am besten?
Marita und Kevin: Das fragt uns eigentlich jeder. Schöne Plätze gibt es überall, aber uns haben Mexiko, Bolivien, Argentinien und so irgendwie am besten gefallen. Dort sind die Leute westlich orientiert, aber es geht viel entspannter zu.

"Krone": Kevin, du warst als Soldat am Golan, hast damit die Reise finanziert. Gab's auch viele gefährliche Situationen?
Kevin::
Wir haben unterwegs einen Freund aus Holland verloren, er ist bei einem Massenmord in Guatemala getötet worden. In Kolumbien haben wir eine Schießerei erlebt, da sind zwei Tote auf der Straße gelegen.

von Christoph Gantner, "OÖ Krone"

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