Di, 12. Dezember 2017

92.000 Euro Schaden

02.04.2011 10:43

Pongauer Polizisten decken Betrug in großem Stil auf

Ein halbes Jahr intensive Ermittlungen und Vernehmungen haben schließlich den Erfolg gebracht - die Pongauer Polizei hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt einen großangelegten Betrug aufgedeckt. Der Schaden: 92.000 Euro! Der Hauptverdächtige ist ein Einheimischer (33). Er hatte offenbar noch vier andere Komplizen.

"Im Oktober haben wir mit den Ermittlungen begonnen. Der Hauptverdächtige wurde oft vernommen, immer mehr Geschädigte meldeten sich", sagte Hauptsachbearbeiter Herbert Obersteiner (rechts im Bild) der "Krone".

Jetzt steht, auch durch die Mithilfe von Herbert Haidenberger (St. Johann, links im Bild) und Erwin Resch vom Landeskriminalamt, für die Ermittler fest: Der 33-Jährige hat mit vier Komplizen (zwischen 21 und 49 Jahre alt) zwei Bauspardarlehen mit gefälschten Gehaltsnachweisen und Unterschriften ergaunert, um ältere Schulden zu bezahlen.

Das Steuerguthaben eines Bekannten wollte er demnach ebenfalls mit der gefälschten Unterschrift vom Finanzamt abholen. "Tatsächlich entstand ein Schaden von 92.000 Euro", so die erfolgreichen Polizisten.

von Melanie Hutter, Kronen Zeitung
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden