So, 19. November 2017

„Der Governator“

01.04.2011 16:43

„Arnie“ kehrt als Comicheld zurück ++ Neuer Startrend

Spider-Man, Batman, Superman und Die Fantastischen Vier waren gestern. Die neuen Comichelden heißen Charlie Sheen, Lady Gaga, Britney Spears, Marc Zuckerberg, Taylor Swift, Prinz William und demnächst Arnold Schwarzenegger alias "The Governator".

Der 63-jährige Actionstar will nach zwei Amtszeiten als Gouverneur von Kalifornien wieder als Superheld in Aktion treten und als Cartoon- und Comicfigur mit dem Namen "The Governator" ins Unterhaltungsgeschäft zurückkehren.

Superheld, der Verbrechen bekämpft
Er habe diese Wortschöpfung von Anfang an "cool" gefunden, weil sie die Welt der Politik mit der des Filmgeschäfts verbinde, erzählte der "Terminator"-Star der US-Zeitschrift "Entertainment Weekly". Schwarzenegger plant für das kommende Jahr eine TV-Zeichentrickserie und ein Comicbuch. "Spider-Man"-Schöpfer Stan Lee steht ihm bei dem Projekt zur Seite.

"'The Governator' wird ein großartiger Superheld sein, aber er ist auch Arnold Schwarzenegger", sagt Lee. Er wolle wichtige Elemente aus Schwarzeneggers Leben in die Geschichten einbauen, etwa seine Familie und seine politische Erfahrung. Als Superheld, der Verbrechen bekämpft, soll die Cartoonfigur "Superanzüge" besitzen, die ihr spezielle Fähigkeiten verleihen.

Stars, die zu Comichelden wurden
Derzeit überschwemmen Comichefte, die Stars zum Thema haben, den Markt. Fast könnte man schon von einem neuen Genre, dem "Star-Comic" sprechen. Darin wird zumeist auf möglichst humorvolle und idealisierende Weise die Lebensgeschichte von prominenten Schauspielern oder Sängern in Bildern geschildert. Auch dem Facebook-Gründer Marc Zuckerberg ist so ein Werk zuteil geworden.

Gerade erschienen ist ein Comic über Angelina Jolie, der in den US-Medien aber für einige Kritik sorgt, weil man ihr in den Zeichnungen überdimensionale Brüste verpasst hat. "Unpassend für die Story", so der Tenor. Im Angie-Comic mit dem Titel "Female Force - Angelina Jolie" geht es hauptsächlich um ihre guten Werke, wie zum Beispiel die Hilfsmission in Haiti und ihr Einsatz als UN-Botschafterin.

Der Autor der Geschichte, Brent Sprecher, erklärte, dass der Comic junge Frauen in den USA inspirieren solle, "Angelina Jolies Beispiel zu folgen und Hilfsbedürftigen im täglichen Leben beizustehen". Lustiges Detail: Es werden 15 Jahre des Lebens von Jolie geschildert, ohne dass einmal der Name Jennifer Aniston auftaucht. Es ist anzunehmen, dass Jolie bei der Geschichte ein oder zwei Wörtchen mitgeredet hat.

Auch das Leben von Charlie Sheen ist inzwischen illustriert worden, samt Pornodarstellerinnen, Kindermädchen, "Göttinnen" und was der von seiner Produktionsfirma gefeuerte Seriensuperstar sonst noch zum Glücklichsein braucht.

Williams Romanze mit Kate
Von der Romanze von Prinz William mit der Bürgerstochter Kate Middleton handeln sogar mehrere Comicbücher. In "Kate and William: A Very Public Love Affair" (Markosia Enterprises, Bilder siehe Infobox) wird erzählt, wie sich das royale Brautpaar kennengelernt hat.  

Auch der US-Verlag Bluewater wird ein Comicheftchen über die Geschichte der beiden herausgeben. "Als Amerikaner sind wir fasziniert von den britischen Royals", erklärte der Verlag dazu. "Ihnen haftet ein Hauch von Pomp und Geschichte an, wie wir ihn hier einfach nicht haben." Das Comicheft soll mit Williams Kindheit beginnen, den Tod seiner Mutter Diana darstellen, seine Schulzeit und seinen Militärdienst abhandeln - und natürlich seine Beziehung zu Kate Middleton.

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