Di, 17. Oktober 2017

Zeugin schlug Alarm

01.04.2011 13:19

Hilflos in der Donau treibender Mann im Bezirk Tulln gerettet

Eine "perfekte Rettungskette", wie es Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando nennt, hat am Freitagvormittag einem Menschen das Leben gerettet. Der 60-jährige Mann war im Tullnerfeld etwa 500 Meter flussaufwärts der Donauchemie in die Donau gestürzt und trieb, laut um Hilfe schreiend, im Wasser...

Eine aufmerksame Augenzeugin alarmierte die Polizei, die ihrerseits Rettungskräfte verständigte. Alarmiert wurde auch die Betriebsfeuerwehr der Donauchemie, die mit einem Rettungsboot vom firmeneigenen Hafen startete und den Mann barg. Der Einsatz verlief sehr dramatisch, da der bereits stark geschwächte Mann bereits über eine viertel Stunde im Wasser getrieben sein dürfte, so Feuerwehrmann Stefan Öllerer im Gespräch mit noe.krone.at. "Er wurde gerade noch rechtzeitig gerettet."

Über die Unfallursache ist bislang nichts bekannt. Wie Öllerer berichtete, dürfte der Mann aus "Erleichterung darüber, endlich gerettet zu sein, schließlich zusammengebrochen sein" und konnte daher keine Angaben über den Hergang machen.

Trotz Zusammenbruchs "in guter körperlicher Konstitution"
Der Mann musste noch an Ort und Stelle intubiert werden, ehe er mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen wurde. "Seine Werte, wie Sauerstoff und Blutzucker sahen glücklicherweise gut aus. Trotz des Zusammenbruchs war er in einer guten körperlichen Konstitution", berichtete der Feuerwehrmann.

Da der Mann weder Geldbörse, noch Ausweise bei sich hatte, war über seine Identität kurz nach der Rettung nichts bekannt. Die Feuerwehr suchte schließlich das Gelände ab - auch um die Ursache für das Unglück zu eruieren. "Wir hielten nach einem Fahrrad oder einer Anglerausrüstung Ausschau, fanden allerdings keinen Hinweis", schildert Feuerwehrmann Öllerer. Lediglich die Lederjacke des 60-Jährigen konnten die Florianis schließlich aus der Donau fischen.

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