Di, 17. Oktober 2017

Riesige Abzocke

28.03.2011 19:57

Statt Kredit gab’s 672 Euro Telefonkosten

Außer Spesen nichts gewesen! Nach vielen Beschwerden hat sich eine AK-Konsumentenschützerin im Internet selbst um einen 12.000-Euro-Kredit beworben – und ihr blaues Wunder erlebt. Drei Stunden am Telefon, davon zwei in der Warteschleife. Am Schluss gab's 672 Euro Gesprächsgebühr, aber natürlich keinen Kredit...

Jetzt kennt Ulrike Weiß vom AK-Konsumentenschutz in Linz die fiesen Tricks: "Unsere Testerin bekam per SMS eine Nummer, die sie anrufen sollte. Dort wurde sie immer wieder hin- und herverbunden. Die Hinhaltetaktik gipfelte in einem vielstelligen Code, der so schwer verständlich war, dass er von beiden Gesprächsteilnehmern zigmal wiederholt werden musste."

672 Euro nur fürs Telefonieren waren aber noch nicht alles: Die angebliche Kundin erhielt per Mail einen Vertrag – aber nicht vom Kreditvermittler, sondern einem Finanzsanierer. Der verlangte hohe Verwaltungs- und Vermittlungsspesen, überwies aber auch kein Geld. Weiß: "Solche Finanzsanierer drehen ihre teuren Leistungen sogar Leuten an, die überhaupt keine Schulden haben."

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).