Sa, 16. Dezember 2017

Massenpanik

28.03.2011 11:37

Viele Verletzte bei Autogramm-Termin von "DSDS"-Stars

Bei einer Autogrammstunde von Stars der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sind am Sonntag im deutschen Oberhausen zahlreiche Personen verletzt worden. Unter den Gästen im Einkaufszentrum "Centro" war kurz nach Beginn der Veranstaltung eine Massenpanik ausgebrochen. 14 der vor allem jugendlichen Fans mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Oberhausen erlitten drei Personen Knochenbrüche. Viele Fans wurden mit Quetschungen oder Kreislaufzusammenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Veranstaltung wurde abgebrochen.

Laut RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer waren etwa 4.000 Menschen zu der für 15 Uhr geplanten Autogrammstunde gekommen. Vor dem Einkaufszentrum jedoch hätten sich rund 15.000 weitere Fans versammelt. Als diese gegen die Türen drückten, sei Panik ausgebrochen. Nach Angaben der Stadt hatte der Privatsender als Veranstalter die Autogrammstunde mit maximal 5.000 erwarteten Fans offiziell angemeldet.

Fans drückten trotz verschlossener Türen
Bereits unmittelbar nach Beginn der Veranstaltung seien wegen des Andrangs die Türen des Einkaufszentrums verschlossen worden, sagte der Sprecher der Stadt Oberhausen, Ralf Terlau. "Draußen ist dann aber noch weiter gedrückt und geschoben worden." Vielen der überwiegend weiblichen Fans sei in dem Gedränge die Luft weggeblieben. Die meisten jungen Besucher hätten nach einer kurzen Versorgung in Behandlungszelten, die die Feuerwehr vor dem Einkaufszentrum aufgebaut hatte, wieder nach Hause gehen können.

"Dass es dazu gekommen ist, tut uns furchtbar leid. Es war nicht abzusehen, dass so viele kommen", sagte Eickmeyer. "Wir werden uns überlegen, wie wir die Verletzten trösten können." Für die Zukunft müsse man überlegen, ob ähnliche Veranstaltungen noch stattfinden könnten.

Vor etwa einem Jahr war es schon einmal bei einer "DSDS"-Autogrammstunde in Duisburg zu einer Panik gekommen. Damals gab es ebenfalls mehrere Verletzte.

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