Mo, 20. November 2017

300 kg stürzten ab

25.03.2011 18:21

Lastwagen-Lenker entkam Felssturz nur ganz knapp

Nicht zum ersten Mal heuer ist jetzt ein Lenker einem Felssturz nur knapp entkommen - der Lkw-Fahrer hatte am Donnerstag gegen 16.15 Uhr die Pinzgauer Straße unmittelbar hinter dem Schönbergtunnel in Schwarzach befahren, als plötzlich zwei 150 Kilogramm schwere Gesteinsbrocken in die Tiefe donnerten. Der Mann blieb unverletzt und schlug Alarm.

Die Felsbrocken verlegten die bergseitige Fahrbahn der Pinzgauer Straße in der sogenannten Stegkurve. Der Lkw-Fahrer, der in Richtung Lend unterwegs war, hatte die Steine hinter ihm auf die Straße fallen gesehen. Er hielt an einer sicheren Stelle an und alarmierte die Polizei.

Straße musste kurzfristig gesperrt werden
"Gott sei Dank wurde niemand verletzt. Die Straße musste kurzfristig gesperrt werden", so Hannes Mußbacher von der Straßenmeisterei Schwarzach. Seine Männer räumten das Gestein binnen kürzester Zeit weg. Gegen Abend konnte zumindest eine Fahrbahn wieder freigegeben werden.

"14 unserer Mitarbeiter haben den Hang und die darüberliegende 20 Meter hohe Felswand am Freitag gesäubert und sämtliches lose Gestein abgeklopft", erzählte Mußbacher dann. Dabei musste der Verkehr mehrmals angehalten werden. Mußbacher nahm den Hang danach noch selbst unter die Lupe. "Die Gefahr ist gebannt. Dort kommt jetzt nichts mehr runter", so der Straßenmeister.

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden