Di, 21. November 2017

249.000 € entnommen?

25.03.2011 14:43

Nach Konkurs von Bauimperium: Ex-Manager angeklagt

Sieben Jahre nach dem Konkurs des Baufirmen-Imperiums Gassner in Zell am See (Pinzgau) im Mai 2004 hat die Staatsanwaltschaft Salzburg jetzt Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer wegen fahrlässiger und betrügerischer Krida erhoben. Der mittlerweile 57-jährige Pinzgauer bei mehreren Gesellschaften von 2003 bis 2004 insgesamt 249.000 Euro aus den Firmenvermögen widerrechtlich entnommen haben.

Nach der Großpleite haben Gläubiger Forderungen in Höhe von 32,7 Millionen Euro angemeldet, teilte die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Feichtinger, am Freitag mit. Der Vorwurf der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen umfasst dabei den Zeitraum 2000 bis 2003 und beinhaltet eine Summe von zumindest 5,7 Millionen Euro. Der Beschuldigte habe im Wissen über die drohende Zahlungsunfähigkeit weitergearbeitet und damit den Gläubigern Geld vorenthalten, lautet der Vorwurf.

Keine Stellungnahme von Beschuldigtem
Der ehemalige Geschäftsführer habe im Vorverfahren keine konkrete Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben, hieß es. Er war unter anderem Geschäftsführer von Gassner Bauträger GmbH, Baugesellschaft Winkler m.b.H, Winkler und Partner Bau GmbH, Bauplan Haslinger GmbH und TAP Technische Anlagen Planung Gesellschaft m. b. H.. Das Konkursverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Der Beschuldigte war für eine Stellungnahme am Freitag nicht zu erreichen.

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