Mo, 18. Dezember 2017

Hundehalter empört

20.03.2011 17:48

Leinenpflicht sorgt für Ärger und Kuriositäten

Einmal mehr sorgt die bei uns geltende Leinenpflicht für Ärger und Kuriositäten: Trauner Hundehalter sind über ein ganzjähriges Hundeverbot bei einem Badesee und einem erweiterten Leinenzwang empört. Und eine Linzerin steht vor Gericht, weil ihr Bello bei einem Unfall schwer verletzt wurde und nicht an der Leine war.

Mit ihrem "Attila" ging Rosemarie G. (Bild) abends nahe einer Baustelle in der Landeshauptstadt spazieren. Bei einem kurzen Gespräch mit einem Bekannten verlor die Frau ihren Bello aus den Augen. Sie suchte ihn und fand ihn eine Stunde später: Er lag schwer verletzt auf einem Parkplatz neben einem Pkw. Die Lenkerin und ein Mann standen beim Fahrzeug. Die Linzerin nahm sich ihren Hund und fuhr zu einem Tierarzt, der ihn versorgte.

Laut dem Frauchen soll die Autobesitzerin zuvor "Attila" angefahren und verletzt haben. Dann soll die Lenkerin mit dem Vierbeiner noch einige Lokale besucht haben, wo er von einem anderen Bello erneut verletzt wurde. Der Fall ging vor Gericht. "Mir wurde vorgeworfen, dass Attila nicht angeleint war. Doch die Frau, die den Hund angefahren und mitgenommen hat, soll ungeschoren davonkommen", versteht Rosemarie G. die Welt nicht mehr.

Ärger gibt's unter Hundebesitzern auch in Traun: "Wir sind in einer unerträglichen Situation, weil beim Ödter Badesee nun ein ganzjähriges Hundeverbot verhängt wurde. Zudem wurden bisher zugängliche leinenfreie Wiesenflächen umgewidmet", so ein Herrchen. Man dürfe zwar Abgaben zahlen, doch die Bewegungsfreiheit der Vierbeiner würde extrem eingeschränkt.

Kronen Zeitung
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