Do, 19. Oktober 2017

"Neue Verhandlungen"

20.03.2011 17:13

Saustallprojekt – SP will nun Parteien in ein Boot holen

"Ich lade alle Parteien ein, endlich eine Lösung im Sinne eines Großteils der Bevölkerung zu suchen." - SP-Politiker Alfredo Rosenmaier setzt beim geplanten Bau eines umstrittenen Schweinemastbetriebes in Lichtenwörth im Bezirk Wiener Neustadt auf einen Neuanfang: "Denn die Menschen dürfen nicht überbleiben!"

"Es geht eigentlich nicht ursächlich um den Landwirt, der den Stall errichten will. Insgesamt sind die Zehntausenden Schweine, die bereits in Lichtenwörth gehalten werden, das Problem. Da hätten die Verantwortlichen meiner Meinung nach viel früher etwas tun müssen", so der dritte Landtagspräsident. Bekanntlich machen ja Bürger und Politiker gegen den geplanten Bau mobil. Nach einem geschickten Schachzug des Betreibers müsste nun SP-Bürgermeister Manfred Augusztin alleine entscheiden, ob der Stall am Ortsrand errichtet werden darf.

Mehr Infos und Hintergrundinformationen zur geplanten Schweinemast in Lichtenwörth findest du in der Infobox!

Rosenmaier: "Man darf den Ortschef in dieser Lage nicht alleine lassen. Da sollten auch die zuständigen Stellen des Landes mit im Boot sein – egal, ob sie nach den Buchstaben des Gesetzes handeln müssten oder nicht." Enttäuscht zeigt sich der SP-Mandatar dabei auch vom langgedienten niederösterreichischen Umweltanwalt: "Zuerst übersah er in diesem Fall einen Poststempel. Jetzt hört man überhaupt nichts mehr von ihm!"

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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