Di, 12. Dezember 2017

Kokain geschmuggelt

15.03.2011 12:44

Salzburger nutzt 2-tägigen Hafturlaub für Drogengeschäft

Seinen gerade einmal zweitägigen Hafturlaub hat ein 53-jähriger Salzburger offenbar dazu genutzt, um in den Niederlanden 630 Gramm Kokain zu kaufen und nach Österreich zu schmuggeln. Noch bevor er das Suchtgift im Wert von etwa 60.000 bis 70.000 Euro weiterverkaufen konnte, wurde er allerdings am 9. März von der Polizei bei der Autobahnraststation Lindach (Bezirk Gmunden) festgenommen, wie Christian Voggenberger vom Landeskriminalamt Salzburg schilderte.

Der Mann aus dem Flachgau war vor rund zwei Jahren wegen Drogengeschäften zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt worden, die er in Hollabrunn (Niederösterreich) verbüßt. In der Vorwoche hatte er von Montag bis Mittwoch einen 48-stündigen Haftausgang. In dieser Zeit erwarb er laut Voggenberger das Kokain in den Niederlanden und brachte es nach Österreich.

Tipp aus der Szene wird Mann zum Verhängnis
Nach einem Tipp aus der Szene habe man am Mittwoch die Verfolgung des Salzburgers aufgenommen, der gemeinsam mit seiner Freundin in deren Auto Richtung Ostösterreich unterwegs war.

"In Lindach ist er zur Raststation gefahren und hat Kontakt mit einer anderen Person aufgenommen. Die hatte aber nichts mit dem Geschäft zu tun", sagte der Kriminalist. Der 53-Jährige und seine 46-jährige Begleiterin aus der Stadt Salzburg wurden festgenommen. Während der nunmehrige Ex-Hafturlauber bei der Vernehmung keine Angaben machte, räumte die bisher unbescholtene Frau ein, sie habe ihren Freund unterstützen wollen.

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