Sa, 18. November 2017

Renovierung ab Juli

15.03.2011 12:30

Tramdecke in Gabi Burgstallers Chiemseehof kaputt

Der Chiemseehof wird wieder zur Baustelle - denn bei einer Routine-Kontrolle hat Experte Andreas Suntinger tiefe Risse im Mauerwerk entdeckt. Weitere Untersuchungen zeigten, dass eine Tramdecke kaputt ist und durchhängt. Ab Juli wird renoviert. Alle hoffen, dass die Arbeiten nur zwei Monate dauern, die Kosten sind unklar.

Die Vorboten der Baustelle sind gut getarnt hinter dicken Stoffbahnen: Schenkeldicke Träger beim Eingang zur Stiege 1. Einen Stock höher stehen weitere Träger in den Amtsräumen Burgstallers. "So stützen wir die Decke zum zweiten Stock", meint Hubert Hattinger von der Liegenschaftsverwaltung. "Bei einer Kontrolle habe ich den Riss im Mauerwerk entdeckt. Auch der Fußboden hängt nach einer Seite", weiß Experte Andreas Suntinger. Grund für die "Schieflage": Die Holztramdecke ist teils durchgefault und trägt die schweren Möbel nicht. Das bestätigte ein Statiker. "Dieses Geschoß war früher der Dachboden, im 18. Jahrhundert wurde der Chiemseehof aufgestockt – da dürfte Nässe ins Holz gelangt sein, jetzt merken wir die Spätfolgen."

Wenn die Tramdecke völlig kaputt ist, muss alles heraus
Eine Renovierung ist unvermeidlich. "Wir beginnen im Juli mit den Arbeiten und hoffen, dass wir in zwei Monaten alles erledigt haben", sagen die Bau-Experten. Sie können aber nichts versprechen: "Es geht derzeit um eine Fläche von 150 m2, die zu sanieren ist. Aber wenn die Tramdecke völlig kaputt ist, muss alles heraus." Das würde entsprechend länger dauern – die Kosten sind nicht abzuschätzen.

Burgstaller bleibt mit vier engen Mitarbeitern während der Arbeiten in ihrem Büro – das gesamte Team um die Büroleiterin Gudrun Kavalir und Pressemann Wolfgang Schmidbauer muss während der Baustellen-Zeit übersiedeln. "Die Miete von speziellen Containern hätte rund 25.000 Euro für drei Monate gekostet", erklärt Kavalir. Das wurde aus Kostengründen verworfen. Stattdessen zieht das zwölfköpfige Team in die Kaigasse 7 – in die Büros, wo der frühere Landes-Vize Othmar Raus arbeitete. Das Land hat die Räume bereits an die GSWB verkauft, sie stehen aber noch leer und werden kurzfristig gemietet. "Die nötigen Möbel hat das Land auf Lager", weiß Kavalir. Nur die Organisation des Büros mit Post und Besprechungen wird während der Umbau-Zeit schwierig.

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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