Mi, 22. November 2017

Dreister Versuch

13.03.2011 17:11

Neue Phishing-Attacke in schlechtem Deutsch

Daten-Gauner sind wieder aktiv: So sind derzeit vielen Oberösterreichern Mails einer "PayPal-Security" ins Haus geflattert. Die Kreditkarte werde missbräuchlich verwendet, müsse deshalb durch Angabe aller Details aktualisiert werden. Sonst würde die Karte "uspendieret". Mit PayPal Austria hat das aber gar nichts zu tun.

"Typisches Phishing", kennt Ulrike Weiß vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer diese fiesen Tricks bereits. PayPal wird oft beim Einkaufen im Internet als Sicherheit beim Bezahlen genutzt – die Bekanntheit des Begriffs macht sich diese falsche "Security" betrügerisch zunutze.

Und wie immer gilt, keinesfalls die "Entfernung der Aussetzung" anklicken. Weiß: "Weder Banken noch Kreditkarten-Herausgeber fragen Daten per Mail ab. So etwas ist immer unseriös."

Die aktuelle Phishing-Aktion ist allerdings einmal mehr in holprigem Deutsch verfasst – allein da sollten bei jedem Empfänger bereits die Alarmglocken klingeln.

Immer wieder Attacken
Immer wieder gibt es Phishing-Attacken, immer neu die Masche: 2010 versuchten Gauner via getürkter Banken-Mails – etwa, dass ein Bankserver ausgefallen sei und alle Daten verloren gegangen wären – Kontodaten oder Passwörter auszuspionieren. Letzten Oktober verschickten sie Mails über den Account des Linzer Kabel-Betreibers Liwest, durch die die Betrüger an User-Daten für Mail-Accounts gelangen wollten. Diese konnten dann für Spam-Mails missbraucht werden.

Kronen Zeitung

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