Mi, 22. November 2017

Unfall war peinlich

13.03.2011 11:46

Mann täuscht Messerattacke von Einbrechern vor

Ein 24-Jähriger aus Vöcklabruck hat am Samstag eine Messerattacke durch einen Einbrecher vorgetäuscht. Der junge Mann hatte eine blutende Bauchwunde und musste vom Notarzt versorgt werden. Gegenüber der Polizei gab er zunächst an, von einem Einbrecher mit einem Küchenmesser attackiert worden zu sein.

Erst als Widersprüche auftauchten, gab er zu, dass er betrunken in das Messer gefallen war. Ihm sein das peinlich gewesen, daher habe er den Einbruch und den Angriff erfunden, so die Polizei.

Gegen 5 Uhr früh zeigte der Mann an, dass er in seinem Haus zwei Einbrecher gestellt hätte. Ein Einbrecher habe ihm dabei das Messer in den Bauch gestoßen. Die Täter wären nach der Attacke geflüchtet, so der Verletzte. Der Bauchstich war nicht lebensbedrohlich, stellte der Arzt fest.

Aus der Spurenauswertung der Polizei ergaben sich bald Widersprüche zu den Angaben des Opfers. Mit dem Ermittlungsergebnis konfrontiert, gab der Mann schließlich zu, selbst in der Küche des Hauses betrunken in ein abgelegtes Messer gestürzt zu sein.

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