Fr, 17. November 2017

Neue Einsparungen

11.03.2011 08:56

Behinderte „können sich das Leben nicht mehr leisten“

Und wieder hat die Politik den Sparstift bei Behinderten angesetzt. Seit 1. Jänner müssen Menschen mit Beeinträchtigungen auf Grund von Sparmaßnahmen im Sozialressorts ein Drittel mehr für mobile Betreuung berappen. 50 Betroffene stehen gar vor der Verwahrlosung.

Erst im November protestierten in Linz Menschen mit Behinderung gegen die Sozial-Sparmaßnahmen des Landes. Während die Betroffenen mit der Demonstration damals 16.000 zusätzliche Stunden für persönliche Assistenz – also für spezielle mobile Betreuung – erzielen konnten, werden den Behinderten jetzt neue Kosten aufs Auge gedrückt.

"Das grenzt an Zynismus, wenn nach dem Protest die Assistenzstunden minimal erhöht werden, aber die Kostenbeiträge um 33 Prozent steigen", fordert Betroffenen-Sprecher Alfred Prantl, die Kostenerhöhung zurückzunehmen.

Auch Martina Manzenreiter, die selbst auf mobile Hilfe angewiesen ist, klagt: "Wir können uns das Leben nicht mehr leisten." Auf ein Schreiben, das an alle Landtagsparteien ergangen ist, hat nur die FPÖ reagiert. Auf "Krone"-Anfrage wollen sich SPÖ und Grüne die Sache genauer ansehen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden