Mi, 17. Jänner 2018

Fragwürdiger Ansatz

10.03.2011 15:32

Lehrerin heftet Mitteilung an T-Shirt eines Schülers

Einen harten Tag voller Demütigungen musste Joshua Innocent, ein kleiner Bub aus den USA, vor wenigen Tagen durchstehen. Seine Lehrerin hatte ihm eine Schulnachricht an sein T-Shirt geheftet, mit der der Siebenjährige den ganzen Tag herumlaufen musste. "Es war so demütigend, ich traue mich seit diesem Vorfall nicht einmal mehr, die Klasse zu betreten", schilderte der Volksschüler.

Verärgert reagierte auch Rose Innocent, die Mutter des Buben. Sie verstehe nicht, warum die Lehrerin sie nicht angerufen habe oder die Mitteilung über ihren Sohn übermitteln ließ, beschwerte sie sich in diversen Medien.

Die Schulbehörde allerdings behauptet, dass bislang alle Schulnachrichten auf dem Heimweg verloren gegangen seien. "Um sicherzugehen, dass diese Mitteilung tatsächlich bei den Eltern ankommt, mussten die Lehrer einmal kreativ werden. Sie haben die Nachricht kaum sichtbar angebracht, der Pullover des Buben verdeckte die Mitteilung. Niemand wollte damit erreichen, dass der Siebenjährige gedemütigt wird", so der Sprecher der Schulbehörde John Schusters in einer Aussendung. Die Mutter hingegen wehrt sich gegen die Vorwürfe - bislang seien alle Schulmitteilungen bei ihr angekommen.

Auch andere Eltern meldeten sich zu Wort und unterstützten die verärgerte Mutter. "Warum haben sie die Nachricht nicht an den Rucksack geheftet", fragte etwa ein mitfühlender Vater. Der kleine Bub wird den Vorfall aber bestimmt irgendwann vergessen können, denn die Mitteilung, die an seinem T-Shirt angebracht war, verriet lediglich, dass er sich schlecht benommen und seine Arbeit nicht ordnungsgemäß erledigt hatte.

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